..so ist das..

(Froschis Welt. Garantiert Weidenkätzchen-frei.)

Samstag, 09. Dezember 2006, 16.01 Uhr

Immer muss man alles selbst machen: Falls sich einer gefragt haben sollte, warum es hier in den letzten Wochen und Monaten so still geworden ist: Ich war/bin beschäftigt. Nämlich damit. Unter anderem. Macht ihr denn auch alle schön jeden Tag mit? Solltet ihr!

Froschi

Freitag, 01. Dezember 2006, 08.55 Uhr

Ich habe noch nicht alles gesehen: Bin ja selbst nicht der aktivste. Das sieht man zum einen am hiesigen Beitrags-Zustand, zum anderen am Ausschlag der Waage. Glücklicherweise bin ich nicht mehr als nötig auf den Kopf gefallen, so dass ich für alles mindestens eine gute, wenn nicht sogar erstaunlich überzeugende Ausrede finde. Zwar wissen Kenner von Pratchetts neuem (und sehr großartigem) »Klonk!«, dass es nur ein sehr kurzer Schritt von der guten bis zur schlechten Entschuldigung ist, aber das soll jetzt nicht das Thema sein. Denn ich habe soeben den faulsten Menschen der Welt getroffen. Eine Mischung aus überfahrenem Igel, Faultier mit Valium-Überdosis und festgefrorenem Schnabeltier: Den Mann, der (gefühlte) zwei Minuten auf den Fahrstuhl wartet, um dann mit selbigem ein Stockwerk nach unten zu fahren. Wohlgemerkt ist die Treppe direkt gegenüber dem Aufzug. Und weil ich Karussell super finde, bin ich einfach mitgefahren. Und dann wieder rauf. Weil ich da hin musste. In den dritten.

Froschi

Freitag, 10. November 2006, 20.06 Uhr

Es gibt Gründe... ...für all die Schweigsamkeit. Eigentlich nur einen, aber der ist glatt vier Gründe dick! Nein, Peg ist nicht schwanger, stattdessen bin ich dermaßen mit Arbeit zugeschissen, dass ich selbst schon seit Wochen nicht mehr muss. Andererseits auch praktisch. Sei's drum, um das Ganze hier nicht allzusehr einpennen zu lassen, gibt's anschließend das Gedicht, das ich Anfang der Woche aus lauter Langeweile geschrieben und durch den Froschicam-Verteiler gejagt habe. Wer den nicht bekommt, ist möglicherweise doof. Dafür gibt's hier sogar den exklusiven Director's Cut ohne Schreibfehler:

Es war ein Tag wie and're auch:
Den Kopf verziert von einem Schlauch
erhebe ich mich von den Kissen,
die Weltbeherrschungsflagg' zu hissen!

Am Anfang läuft es wie geplant,
die Kurbel quietscht wie frisch gesahnt,
der Wind ist still, das Laub gelangweilt,
kein Arzt im Weg, der mich noch krankschreibt.

Grad bin ich noch zutiefst zufrieden,
bereit, die Affen auszusieben,
da raschelt’s hörbar im Gebüsch,
erstaunlich, denn es ist noch frisch!

Mit reichlich Schwung und noch mehr Lärm,
springt MAUS-MAN™ aus dem Buschgedärm!
Ich seh' ihn an, er sieht zurück,
er sieht mich an, ich sag »So'n Glück,
dass MAUS-MAN™ ja ein Mädchen ist,
und wie ihr sicherlich auch wisst,
sind Mädchen harmlos, und auch weich!
Bis später dann, mein Gnu kommt gleich.«

Da sagt er/sie: »Moment einmal!
Was ich hier halte, ist kein Pfahl!
Noch ist es ein Stück Pottwalblut!
Die Waffe meiner Wahl ist "Dude"!«

Ich war geplättet, baff, am Ende;
dass die Geschichte sich so wände,
hätte ich nie niemals gedacht!
Da hat die Aufklärung versacht!

So blieb mir eines nur zu tun:
»Hier ist mein Geld, mein Haus, mein Huhn.
Da noch das Zebra aus der Tasche,
zusammen mit der Selbstfüllflasche.

Das ist mein ganzes Gut und Hab',
ja, alles, was ich dir hier gab!
Ja wie, du willst mein Portemonnaie?
Da drin ist doch mein zwölfter Zeh!«

Und so ging das noch viele Stunden,
dann ward ein Kompromiss gefunden:
Ich durfte geh'n, und zwar nach Haus',
und MAUS-MAN™ zog'sch für alle aus!

JUCHEI!!

Und um den Namen Froschicam zu rechtfertigen, gab's dazu wie üblich ein Foto. Das war's vorläufig. Weiterlesen... bitte lesen Sie weiter... es gibt hier nichts zu hören!

Froschi

Montag, 23. Oktober 2006, 16.32 Uhr

...und dazu noch zwei Japandas, aber nicht verjapanscht: Da schau einer an, wie die Zeit vergeht. Naja, ist ja im Grunde noch Wochenende. Ahem. Nun, setzen wir unsere kleine Fabel von Lust und Moral (Habe übrigens den ersten Teil mit mehr Bildern aufgemöbelt. Also alle zuerst nochmal einen Eintrag weiter runter, huschhusch!) fort. Ich schluf gerade:

Freitag

3.48 Uhr: Finde es schade, dass mir das blinkende Klo weder einen guten Morgen noch festen Stuhl wünscht. Vermutlich ist es im Sleep-Modus. Ist ja auch noch früh.

3.50 Uhr: Hach, die Lichter der Großstadt.

5.41 Uhr: Hach, die Sonne der Großstadt. Mach die mal einer aus bitte, ich möchte noch pennen!

6.26 Uhr: Huch, der »Herald Tribune« baumelt an der Tür. Armer Tropf. Immerhin war's für ihn schnell vorbei. Verdammte Yakuza!

6.41 Uhr: Frühstück für 40 Euro? Her damit! Ich vermisse Heathrow ein wenig.

7.22 Uhr: »A whole new woooooorld... a new fantastic point of view! No one to tell uns no or where to go...« - deswegen müssen wir uns auch mit Händen und Füßen durchfragen bzw. unsere Miss Marple-Gene an den Subway-Plänen aktivieren.

9.20 Uhr: Da fliegt man 15somethingtausend Kilometer ans andere Ende der Welt, und trifft doch immer die gleichen Gesichter.

9.24 Uhr: Riiiiiiiiisikoooooooo! Sei ein Mann! Trink etwas, das du weder kennst noch entziffern kannst!!

9.25 Uhr: Uäch! In meinem Fall war's wohl Schlammtee mit Aalurin.

9.30 Uhr: Geil, man kann mit Handy zahlen? Geht auch Blut?

10.10 Uhr: Ken Kutaragi (Oberster Größter Meister von Sony CE) spricht.

10.40 Uhr: Immer noch.

11.00 Uhr: Immer noch.

11.10 Uhr: Ich geh dann mal.

Danach bis 17.20 Uhr: Messe! Viel Messe! VIEL Messe! Und verdammt viel PlayStation 3.

Bizarres Detail auf der Messe und auch überall sonst, wo sich Menschen in einer Reihe zusammenfinden: Am Ende jeder größeren Schlange steht einer mit einem Schild, auf dem »Hier ist das Ende der Schlange!« steht. So entwaffnend logisch, dass mein Gehirn Polka tanzt.

17.25 Uhr: Sony verspricht viel Essen und super Drinks! Bin dabei! Ab in den Bus!

17.29 Uhr: Stau.

17.32 Uhr: Stau. Blinkende Schilder überall. Wette, dass sie »Ab hier noch drei Stunden!« bedeuten.

17.50 Uhr: Muss mich gelegentlich selbst daran erinnern, nicht dauernd auf Sony reinzufallen. Kein viel Essen, keine super Drinks im Bus!

18.08 Uhr: Sony verschwendet mein Leben. Zeit, mit André köstliche Gags zu reißen. Herausgekommen ist ein Bong-Fu-Trailer, den ihr bestimmt, aber mit Sicherheit irgendwann mal zu sehen bekommt.

19.04 Uhr: Langsam beginne ich an Absicht zu glauben.

19.28 Uhr: Es muss Absicht sein! Der Busfahrer dreht Kreise, ich schwör's!

20.07 Uhr: Ah, der Sony-Tower! Ganz oben durfte noch nie ein fremder Teufel rein. Woanders scheinbar auch nicht. Der Fahrstuhl kennt verdächtig wenig Ziele.

Bis Mitternacht: Hui, Ken Kutaragi ist auch wieder da. Und ein Haufen Entwickler. Und ein Haufen PS3s. Samt einem Haufen Spiele. Nur das Sushi ist alle. Draußen wird Baseball gespielt.

Nach Mitternacht: Erstmal eine rauchen. Wundere mich, dass keine ABM-Kraft mit einem Hochleistungsministaubsauger unter meiner Kippe steht, um den fachgerechten Abaschvorgang zu gewährleisten.

01.04 Uhr: Schlafen? Arbeiten? Entscheidungen, Entscheidungen...

01.05 Uhr: Na gut: Arbeiten.

03.06 Uhr: Na gut: Schlafen!

Samstag (offiziell)

09.01 Uhr: Ich hätte meinen Japanisch-Kurs weiter als bis Lektion 1b machen sollen. Jedenfalls fahren wir erstmal in die falsche Richtung.

09.07 Uhr: Ist aber auch schön hier.

09.18 Uhr: »Women only!«-Bahnsteigabschnitte? Ich fühle mich unterdrückt! Ist bestimmt nur dazu da, damit die Frauen schneller auf Arbeit kommen, um dort von geknechteten Männer verdient geknechtet zu werden!

09.20 Uhr: Was macht ein WLAN-Spot mitten in einer U-Bahn-Station? Die planen was, ich sag's euch!

09.50 Uhr: OhgottohgottOHGOTTOHGOTT! Zehn Millionen Menschen in einer kleinen U-Bahn!

09.51 Uhr: AAAAAAAAAAAARRRRRRRRRRRRRRRRRGH!!!11

09.52 Uhr: Nur gut, dass ich nicht klaustrophobisch bin.

09.55 Uhr: Puuuuuuh! 3/4 der Menschen strömen wie ferngesteuert aus der Bahn. Jetzt ist sie nur noch brechend voll.

10.19 Uhr: Kulturschock pur: Sehe ungefähr 1000 Menschen, die in Dreier-Reihen völlig diszipliniert an einer Ampel stehen, die sich an einer recht ruhigen Straße langweilt. Es wird grün. Menschen laufen (alle in Reihe). Es wird rot, Menschen stehen. Jörg und ich sehen uns das Schauspiel etwa zehn Minuten völlig ungläubig an. Bin davon überzeugt, dass am Ende dieser endlos scheinenden Schlange einer mit einem Schild lungerte, auf dem »Hier ist das Ende der Schlange!« stand. Alle bekloppt.

10.30 Uhr: Da ist die Messe ja schon wieder. Erstmal Versorgungs-Shoppen.

10.41 Uhr: Sag niemals, dass ich mich garantiert nicht trauen würde, irgendetwas zu probieren! Dieser getrocknete Tentakel wird vernichtet!!

10.42 Uhr: Knackig. Und etwas zäh.

10.43 Uhr: Nagut, hauptsächlich zäh.

10.47 Uhr: In der Tat: recht zäh. Aber es wird langsam weicher.

12.52 Uhr: Disziplin! Aber ich müsste mal aufs Klo.

12.54 Uhr: Hm. Bin ratlos. Die hiesigen Loki setzen einen Doktor im Bodenturnen voraus.

13.10 Uhr: Alle zehn Millionen Menschen, die vorhin in der Bahn waren, haben sich sprunghaft vermehrt, und sind samt Nachwuchs jetzt auf der Messe.

14.11 Uhr: Gott weiß einen guten Lacher zu schätzen: Wie darauf gelauert verabschiedet sich mein Laptop exakt in dem Augenblick ins Kein-Strom-mehr-Nirvana, in dem ich im langsamsten Pressezentrum der Welt eine wichtige Mail abschicken wollte. Keinen Bock mehr. So wichtig war sie dann doch nicht.

14.30 Uhr: Immerhin haben andere Menschen irre viel Spaß.

15.02 Uhr: Oder auch nicht.

15.30 Uhr: Irgendwo muss auch mal gut sein. Deswegen suchen wir uns jetzt ein möglichst merkwürdig aussehendes Restaurant und spielen das Das-traust-du-dich-garantiert-nicht-zu-essen-Spiel.

16.02 Uhr: Mmmmmmmmm, Paniertes mit Paniertem, dazu gibt's Paniertes! Und Bier.

16.03 Uhr: Und Reis. Unpaniert. Schade.

16.38 Uhr: Hmmm... ein Getränk, das »Sweat« im Namen trägt? Oder lieber eins, das wie ein biologischer Kampfstoff aussieht? Entscheidungen, Entscheidungen...

16.43 Uhr: Rückfahrt. Die Hälfte der Zug-Anwesenden pennt. Davon gibt es übrigens nur zwei Varianten: Entweder nach vorn versunken halb auf dem Boden. Oder auf der Schulter des Nebenmanns.

16.46 Uhr: Es gibt nur Klapphandys. Dicke Klapphandys.

17.38 Uhr: Zurück in Shibuya. Kaufhaus. Brauchbar große Spielkram-Abteilung. Jede Menge großartiger DS-Games, die bei uns erst in einem halben Jahr, einem Jahr oder nie erscheinen, stehen gelangweilt rum. Ich würde ihnen liebend gern ein fröhliches Zuhause bieten, habe aber meinen Japanisch-Kurs nur bis Lektion 1b gemacht. Außerdem bin ich nicht ausgesprochen reich.

17.56 Uhr: Ein Comic-Warnschild, das einen darauf aufmerksam macht, dass man heulen könnte, wenn man die Hand zwischen die sich schließenden Fahrstuhltüren steckt. Ich liebe es. Ernte allerdings merkwürdige Blicke der Fahrstuhl-Mitfahrgesellschaft für mein Herumgefotografiere. Japaner scheinen es merkwürdig zu finden, dass sich auch andere wie Touristen verhalten können.

18.02 Uhr: Egal, um welche Summe es sich handelt: Selbst wenn du nur ein Snickers kaufst, wird dir die zu zahlende Summe in einen Taschenrechner getippt und vors Gesicht gehalten.

20.30 Uhr: Zeit für einen Wir-sind-nicht-mehr-lang-in-Japan-Drink!

20.42 Uhr: Und noch einen!

21.02 Uhr: Und noch einen!

21.20 Uhr: Was kostet eigentlich der Wodka in dieser hoch über den Wolken schwebenden, sehr teuer aussehenden Hotelbar?

21.30 Uhr: Hochitassn!

21.46 Uhr: Huch, da ist ja Stefan von Sony. Samt begleitenden Fremd-Redakteuren. Bock auf einen Barbesuch? Aber immer!

22.01 Uhr: Bar entpuppt sich als japanischer HipHop-Schuppen. Genau wie europäischer HipHop-Schuppen. Nur mit mehr asiatisch aussehenden Gangstas.

23.02 Uhr: Trage mein Hamburg-Shirt. Vorm Klo spricht mich einer darauf an: Martin aus Düsseldorf. Wie klein die Welt doch ist. Wir lachen herzhaft. Würde gern auf den Lokus, aber dort röchelt einer seit einer halben Stunde ins Becken.

23.07 Uhr: Mehr Bier! Mehr Erdnüsse!

23.12 Uhr: Ob direkt unter dieser ziemlich stark blasenden Klimaanlage zu stehen wohl negativen Einfluss auf meinen ohnehin durch omnipräsente Klimaanlagenberieselung stark angeschlagenen Hals haben wird?

23.20 Uhr: Mehr Bier! Mehr Erdnüsse!

23.34 Uhr: Interessantes Phänomen: Stellt man leere Bierflasche oder -dose ab, kann man seinen Arsch darauf verwetten, dass sie spätestens eine Minute später ordnungsgemäß weggeräumt wurde. Und die Schale mit Erdnüssen wird auch ständig nachgefüllt. Hm. Harte Jungs, diese japanischen HipHopper.

01.20 Uhr: Wollemernischlangsahmjehn? Mirmüssenmornfrürausz!!!

01.30 Uhr: Wlsches vonnen drein war jetzt unna Hotel? Bllll...

Sonntag

07.45 Uhr: Fühle mich gut. Schädel brummt nur ein wenig, dafür lässt mich mein Hals spüren, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

08.28 Uhr: Sach mal, wann geht eigentlich unser Flieger?

08.28 Uhr: Ah.

08.28 Uhr: ..dann müssten wir ja.... FUCK!!!11

09.25 Uhr: Wo ist Airwolf, wenn man ihn braucht?

09.26 Uhr: Wo ist ein übersichtlicher Bahnhof, wenn man ihn braucht? Haben noch genau vier Minuten, um Zug zu schaffen, der uns gerade so zu unserer Maschine bringt. Sonst bleiben wir auf immer hier! Erleiden ähnliches Schicksal wie Tom Cruise in »The Last Samurai«!

09.29 Uhr: Einer ausgesprochen hilfreichen Bahnangestellten und unseren im Notfall unglaublich gut arbeitenden Laufmuskeln sei Dank schaffen wir es noch gerade so in den Zug, der 40 Sekunden nach unserer Ankunft lostuckert.

09.32 Uhr: Aaaaaah, bequeme Sitzplätze. Wie geschaffen für uns durchschwitzte Extremsportler!

09.33 Uhr: Scheiße, reservierte Plätze. Schön, stehen wir halt auf.

10.30 Uhr: Eine Stunde vergeht wie im Flug, wenn man nur stehen kann.

10.36 Uhr: Kein Mensch am Virgin Atlantic-Schalter? Virgin Atlantic rockt! Jetzt haben wir ja noch fast eine halbe Stunde Zeit. Gaaanz gemütlich zur Security und zum Gate. Wir haben alle Zeit der Welt.

10.52 Uhr: Jörg, was soll das heißen, du hast deine Boarding Card nicht dabei? Wir haben gerade eingecheckt!

10.53 Uhr: Durchwühl alle Taschen, du musst sie haben!

10.55 Uhr: Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! (Jörg rennt zum Check-In zurück, ich tänzele am Gate hin und her)

10.56 Uhr: Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck!

10.57 Uhr: Fuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckedifuck!

10.59 Uhr: Meeeensch, da isser ja! Lag die Boarding Card doch noch am Check-In-Schalter. Eieiei. Ab an Bord!

Jetzt kann nix mehr passieren. Ab nach Hauseeeee! Weeeeeee!

16.02 Uhr: Me no likey shaky flight!

17.08 Uhr: Bordprogramm rockt! Essen rockt. Virgin Atlantic rockt!

20.12 Uhr: Mein Hals schlägt zurück. Und er hat die Nase auf seine Seite gebracht! Rebellenpack!

22.11 Uhr: Hey, »V for Vendetta« rockt! Geiler Film!

23.18 Uhr, geschätzte 20 Minuten vor Ende des hervorragenden Films: »Wir befinden uns jetzt im Landeanflug. Blablabla, auf jeden Fall mache ich jetzt die Fernseher aus. Schnallen Sie sich bitte an!«

23.19 Uhr: Neeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin!!!

23.20 Uhr. Ähm. 16.20 Uhr. Oder? Ich bin nicht sicher. Das ständige Uhr-Umstellen geht mir auf den Sack!

16.38 Uhr: Hallo Heathrow. Du bist hässlich.

17.02 Uhr: Jörgs Gepäckpapiere befinden sich scheinbar noch am Check-In-Schalter. In Tokio. Hm. Doof. Ach, wird schon alles gut gehen.

22.08 Uhr: Nein, wird es nicht. Wer weiß, wo sein Gepäck seine Runden dreht. In Hamburg ist es jedenfalls nicht.

22.17 Uhr: Huiii, die Abholmaus! Ab nach Hause!

(Jörgs Gepäck ist übrigens am nächsten Tag wieder aufgetaucht. Schwein gehabt. Er war kurz davor, von seinen Töchtern wegen Geschenk-Abwesenheit gelyncht zu werden.)

Froschi

Dienstag, 03. Oktober 2006, 14.01 Uhr

Einmal Japansen, japaniert bitte!: Da war ich also nu in Tokio. Ziemlich weit weg, das. Und was macht man, wenn man sich weit weg von zuhause tummelt? Man führt Reisetagebuch! Und versucht den alten Nackt-und-mit-betrunkenen-Ameisen-eingerieben-laut-auf-der-Straße- »Don't cry for me Argentina«-singend-Trick. Der stößt allerdings nur in sehr wenigen Kulturen auf Verständnis. Versteh das mal einer. Sei's drum. Den unwichtigen Teil (unheilig früh aufstehen, lange zum Flughafen fahren) lasse ich mal weg, da ist nicht viel passiert. Bin nur unheilig früh aufgestanden und ziemlich lange zum Flughafen gefahren. Wir befinden uns bereits im Flieger nach Heathrow.

7.30 Uhr: Baby schreit an Bord, Echo ist vorbildlich, Flucht unmöglich. Sehe kein Licht am Ende des Tunnels, liegt daran, dass kein Tunnel in der Nähe ist. Außerdem habe ich die Augen zu. Höre stattdessen Musik am Ende der Kopfhörer. Laut.

8.42 Uhr: Wozu gibt es eigentlich diese »Bitte erst aufstehen und die Gepäckklappen möglichst dramatisch aufreißen, wenn das Flugzeug zum absoluten und nicht wiedergutmachbaren Stillstand gekommen ist!«-Durchsagen, wenn sich ohnehin keiner daran hält? Jahrhundertealte Tradition?

8.55 Uhr: Hallo Heathrow. Lange nicht gesehen. Das machte mich froh. Du bist immer noch einer der hässlichsten Flughäfen, die ich kenne. Gibt's hier wenigstens Wolfenstein 3D fürn GBA?

8.59 Uhr:Passkontrolle:

  • Ich: »Good Morning! (flötflöt)«
  • Er: »Grmpf.«
  • ...
  • .....
  • Er: »Grmpf...« (Er analysiert mein neues Reisepassbild, welches zugegebenermaßen sehr furchtbar und -erregend ist. Sein Gedankengang dreht sich vermutlich um die Frage, ob er mich gleich hier erschießen oder erst noch mit ein paar Kneifzangen foltern lässt.)
  • ....
  • Ich: »Thanks. Bye.« (Schwein gehabt. Lächeln verhindert Kriege.)
  • 9.06 Uhr: Huch, wer hätte gedacht, dass so viele Leute Gepäck besitzen? Und alle wollen es gleich jetzt haben? Doof. Noch doofer, dass wir aus mysteriösen Gründen nicht gleich von Hamburg bis Tokio durchchecken konnten. Außerdem geht mir die hier irgendwo dauernd jaulende Sirene auf den Sack.

    10.24 Uhr: Knapp zehn Euro für einen Bagel und einen Cappuccino? Ich liebe Heathrow.

    11.16 Uhr: Uns gehen wirre Ideen durch den Kopf, während wir in der langen, langen, langen Security-Schlange stehen. Resultat: Ein Film namens »Wie ich Osama bin Laden dazu brachte, sich auf der Wies'n zu besaufen!«. Zeitgleich gibt es dazu ein Point-n-Klick-Adventure.

    11.28 Uhr: Die glitzernde, leuchtende, verführerische Welt der Tax-Free-Shops heißt uns willkommen.

    11.33 Uhr: Doch nicht. Das Sega-Feuerzeug entpuppt sich als potenzielle Bedrohung für die Menschheit.

    11.42 Uhr: Die PSP auch. Ich habe es immer gewusst!

    11.46 Uhr: Freiheit! Besitz! Liebe!

    12.22 Uhr: ... mmmmmm..britischer Süßkram..

    12.23 Uhr: Klebrig, aber köstlich.

    12.24 Uhr: ...mmmmm... Guiness...

    13.00 Uhr: Kein Wolfenstein. Dafür Roboraptor-of-Doom.

    13.04 Uhr: Was machen denn die ganzen unasiatisch aussehenden Redakteure hier in der Lobby? Impertinenz!

    13.21 Uhr: Unsere Maschine heißt »Lady Luck«! Ha! Friss das, Murphy!

    13.31 Uhr: Hossa, Mörder-Bordprogramm! Da Vinci Code, Nacho Libre, X-Men 3, Mission Impossible 3, Scrubs, Simpsons. Zwölf Stunden werden einfach nicht reichen! Kurz vor Tokio: »Dreht noch 'ne Runde, ich bin noch nicht fertig!«. Virgin Atlantic rockt!

    14.00 Uhr: Putziges Comic-Safety-Erklärungs-Video statt Stewardessen-Laientheater. Virgin Atlantic rockt!

    16.43 Uhr: Hui, Chicken Teriyaki! Mehr! Virgin Atlantic rockt!

    17.17 Uhr: »Nacho Libre« ist super! Währenddessen zieht unter uns das schwarze Meer gelangweilt dahin. Ich sehe es an. Es sieht fragend zurück.

    19.16 Uhr: »X-Men 3« ist auch super! Aber das wusste ich schon. Mmmmmm... Nuss-Rosine-Riegel. Virgin Atlantic rockt!

    19.17 Uhr: Huch, laut Inflight-Karte zieht gerade Istanbul an uns vorbei. Unterdrücke schweinische Gedanken an besoffenen Mohammed in Strapsen.

    20.12 Uhr: »Da Vinci Code«? Keine Frage: Super! Ich sehe zuviel fern. Zeit für ein Nickerchen.

    20.13 Uhr: Oh, Eis? Dafür habe ich noch Zeit. Virgin Atlantic rockt!

    20.17 Uhr: Onboard-Tetris? Sogar mit Mehrspielermodus? Dasisjanding! Virgin Atlantic rockt!

    21.25 Uhr: Das hat ja auch gedauert: Ein neues Baby schreit das Universum an. iPod volle Pulle ahoi!

    21.58 Uhr: MEIN HINTERN! MAIN LÄYBÄN! Au.

    23.41 Uhr: Hey, wieso weckt ihr mich? Es ist mitten in der Na... ähm... wieso scheint da draußen die Sonne? Uuuuuh... Frühstück!

    1.06 Uhr: Wsmfglbwtzwiesoschonwidderweggn? Wsssolldrlärm? Ah. Tokio. Wo kommt das denn her?

    Ortszeit: 8.47 Uhr: Zufall? An der japanische Passkontrolle sind für die paar einheimischen Passagiere alle acht Schalter besetzt. Bei »Foreign Passports« sind's für die restlichen Massen zwei. Nicht nett.

    9.20 Uhr: Gesalzene Preise, rubbeldiekatz: 24 Euro für eine Busfahrt. Okay, die geht durch halb Japan, aber trotzdem. Dafür wird einem aber auch das Gepäck in den Bus getragen, während MC Busmädchen ohne Luft zu holen und mit noch weniger Pause interessante Details zur bevorstehenden Fahrt erzählt. Vor Fahrtbeginn gibt's dann noch einige tiefe Verbeugungen vor den ehrenwerten Fahrgästen. Fühle mich komisch.

    10.00 Uhr: Landschaft auf der bislang knapp 15 Minuten währenden Fahrt könnte auch aus der Gegend um Wuppertal stammen - wenn man den gelegentlich aus dem Nichts springenden Bambus außer Acht lässt. Von den unendlich vielen Geisterfahrern abgesehen bislang eine emotional laue Tour.

    10.14 Uhr: Von Osten über die Autobahn kommend ist Tokio mal eine echt hässliche Stadt.

    10.20 Uhr: Stau.

    10.30 Uhr: Stau..

    10.40 Uhr: Stau. Außerdem ist Tokio immer noch hässlich.

    10.50 Uhr: Innenstadt offiziell erreicht. Nicht viel hübscher, aber irgendwie plastischer.

    11.00 Uhr: Innenstadt. Viele Ampeln.

    11.10 Uhr: Innenstadt. Viele Ampeln.

    11.20 Uhr: Innenstadt. Viele Ampeln.

    11.30 Uhr: Das hört nicht auf! Busfahrt zieht sich wie Gespräch mit Rudolf Scharping.

    11.40 Uhr: Frei! Frei! Frei, zu tun, was immer man möchte! Z.B. in ein Taxi steigen, denn wir sind nach wie vor nicht im Hotel.

    12.00 Uhr: Katastrophenalarm im Hotel: Eine Reservierung existiert nicht, vorausbezahlt wurde scheinbar auch nichts. Was tun, was tun? Bilder vom einsam und nur vom schummrigen DS-Licht beleuchteten, unrasierten Kautz unter einer Tokioter Brücke erobern den Geist. Horrorvisionen verschwinden angesichts spontaner Umbuchung und des Auftauchens der Firmenkreditkarte schnell wieder.

    12.18 Uhr: Komisches Land: Sehr kleine, ungemein zerbrechlich wirkende Mädchen/junge Frauen schleppen unser Gepäck, weigern sich freundlich, aber bestimmt dagegen, es aus der Hand zu geben, und bedanken sich hinterher tausend Mal für diese Ehre. Ähm.

    12.22 Uhr: 29ter Stock! Aiaiaiaiaiaiaiiiii!

    12.23 Uhr: Ziemlich gute Aussicht hier.

    12.24 Uhr: Wirklich eine hässliche Stadt.

    12.25 Uhr: Draußen herrschen hochsommerliche 26°C, drinnen sieht's nicht viel besser aus. Klimaanlage - auf ein Wort!

    13.10 Uhr: Erkunden City. Magen sondiert automatisch optimale Futterquelle.

    13.18 Uhr: In den Schaufenstern aller Restaurants liegen Plastik-Pendats des potenziellen Essens. Magen ist unschlüssig: Dinge mit rohem Ei oder Dinge mit rohem Fleisch?

    13.25 Uhr: Hello Kitty!-Paradies entdeckt! Gehirn kollabiert. Kein Grund, nicht etwas in rosa für Peg zu kaufen!

    13.38 Uhr: Japanische Jugendliche sind geschlechtslos, jedenfalls sind Männlein und Weiblein optisch nicht zu unterscheiden. Hat vermutlich evolutionäre Gründe: Im Falle der permanenten Abwesenheit eines Geschlechtspartners (man denke in diesem Zusammenhang an viele Pickel) befruchtet man sich einfach selbst.

    14.42 Uhr: Hihi, italienisches Essen scheint etwas aufregend exotisches zu sein. Wir greifen zu chinesischer Allerweltsnahrung: zwei kleine Schüsseln mit Reis und Kram + zwei Bier = knapp 20 Euro. Wo ist Heathrow, wenn man Hunger hat?

    15.12 Uhr: Huch, eine verschwörerisch wirkende Spielhalle? Huch, Virtua Fighter 5? Huch, Jörg außer Rand und Band?

    15.18 Uhr: Hohnlache innerlich über die offen zur Schau gestellten bestenfalls mangelhaften Tekken DR-Skills eines japanischen Jugendlichen. Flasche! Soll ich mal meine PSP auspacken, hä? Soll ich mal?

    16.21 Uhr: Laufen mit vielen guten Plänen im Kopf (Imperialer Palast, Zoo, Techno-Viertel, Schwertmuseum etc.) und noch mehr Enthusiasmus im Herzen zurück ins Hotel. Nur schnell frischmachen.

    16.42 Uhr: Bin ein wenig geschafft.

    16.44 Uhr: Jörg auch.

    16.48 Uhr: Habe ein sehr weiches und ein sehr hartes Kissen. Stapele beide für optimales Liegeerlebnis übereinander.

    16.49 Uhr: Nur für einen Moment die Augen ausruhen. Die vielen neuen Bilder sind ja auch anstrengend, von der hellen japanischen Sonne ganz zu schweigen.

    16.49 Uhr: ....zzzzZZZZZzzzz...

    ...zu sein fortgesetzt...

    Froschi

    Dienstag, 19. September 2006, 22.25 Uhr

    Das heißt was. goes to Japanesien: Morgen früh geht's los. Ich habe alles dabei: DS, PSP, Ladekabel, einen albernen Hut, Godzilla-Repellant. Und mein »Wie überlebt man ohne Gehirn?«-Buch für den Fall einer Fugofisch-Begegnung. Ich freue mich auf Klos, die lauter furzen als ich, Straßenschilder, die mich in die Selbstschnetzelanlage geleiten und Taxis, deren Fahrt ein durchschnittliches Monatsgehalt kostet.

    Bin so aufgeregt. Huiiii! Tokio! Ich komme!

    Muss dafür allerdings um vier aufstehen und fünf Stunden Wartezeit in Heathrow in Kauf nehmen, bevor es gut zwölf Stunden in die Luft geht. Heathrow! Buäch!

    Froschi

    Samstag, 16. September 2006, 15.22 Uhr

    Warum der Fortschritt super ist: Wie ihr vermutlich wisst (Oder höchstwahrscheinlich nicht, weil ich's keinem erzählt habe, aber das ändert sich ja gleich. Wenn ihr also den Text zuende gelesen habt, dann seid ihr im Bilde, und könnt euch auch angesprochen fühlen. Ignoriert diese Klammer beim zweiten Lesen einfach. Die ist für die anderen. Die Unwissenden.), bin ich ein Gewohnheitstier. Wenn etwas funktioniert, dann ändere ich es nur ungern, selbst wenn das neue die Hälfe kostet, doppelt so super ist und Krebs heilt. Aus diesem Grund habe ich in München z.B. bei QSC Monat für Monat knapp 40 Euro für 1000er DSL gelatzt, obwohl jeder andere Anbieter mir nicht nur Überlichtgeschwindigkeit, sondern auch zwei neue Autos pro Monat versprach. Aber QSC funktionierte einfach. Und mein Leben ist gut, wenn die Dinge einfach funktionieren. Das betrift viele andere Sachen auch: Rechner, E-Gitarre, Konto, Klamotten, Betriebssysteme, Hasen (ursprünglich wollte ich hier »Peg« schreiben, aber das hätte mich zu vieles gekostet). Und natürlich auch Audioplayer. Ich war immer glücklich mit Winamp, auch wenn jeder mit weisen Sprüchen wie »Foobar/WMP/Wurst 2.0 ist viiiiel besser, benutz das, unbedingt!!« angeklugscheißt kam. Mache ich nicht. Winamp macht nämlich genau das, was ich will, außerdem hat es Milkdrop. Doch dann trat der iPod nano in mein Leben. Und wo er schon da war, trampelte auch gleich itunes über mich hinweg. Und bislang war es für mich eher Mittel zum Zweck, auch wenn ich die ITMS-Verquickung ganz super finde. Seit heute jedoch ist das frisch gebackene itunes 7 mein Lieblingsplayer. Und zwar einfach nur aufgrund der geradezu unglaublich sexy aussehenden, wenn auch schrecklich konservativ klingenden »Objekte in einer Liste, zusammen mit Covern oder in Cover-Übersicht anzeigen«-Darstellung. Die kann ich mir stundenlang ansehen und dabei gelegentlich milde seufzen.

    P.S.: Habe gerade zum ersten mal in meinem Leben ein Fenster geputzt. Es ist nicht ganz so exotisch und aufregend, wie ich es mir vorgestellt hatte.

    Froschi

    Dienstag, 11. September 2006, 09.29 Uhr

    Wie Gott mich missverstand: Trööööööt! Fröhlichen elften September! Ist doch nur freundlich gemeint. Könnte aber falsch verstanden werden. Trööööööt! Fröhlichen Schumi-hört-auf-Tag! Ebenso. Taröööööööö! Fröhlichen Alter-Sack-kommt-ins-gelobte-Land-Tag! Nüscht. Freundlich zu sein zahlt sich nicht mehr aus.

    Froschi

    Sonntag, 27. August 2006, 11.09 Uhr

    Die Surwürvel sind gefallen: Nun, das war einfach dieses Jahr: Der Rücken tut nur ein bisschen weh (die Publisher haben sich Blei-Merchandise abgewöhnt), die Füße könnten etwas Liebe vertragen (leider haben sie sich kein Sänften-Merchandise angewöhnt), die vielen Taschen (eine Angewohnheit, die je nach Beschaffenheit des Materials mal mehr, mal weniger brauchbar durchdacht ist) sind mit noch mehr Papierkram, DVDs, Dingen (die zuerst mehrere Monate tatenlos im Keller lagern werden, bevor ich mich dazu entschließe, die entweder wegzuschmeißen, oder Menschen, die ich nicht mag, damit vollzupflastern) und tatsächlich nützlichen Gegenständen (nach wie vor eine viel zu seltene Institution) vollgestopft bzw. mittlerweile von der Sondierungs-Beauftragten Oberstin Maus nach Relevanz sortiert bzw. ausgemistet. Was habe ich sonst noch von der GC mitgebracht? Hauptsächlich Erkenntnisse:

  • Es gibt nach wie vor zuviele Leute in unserem Teil der Branche, die sich für echt wichtig und total berühmt halten.
  • Terminplanung ist nicht sehr viel mehr als eine Ansammlung von Stichpunkten, die dich eventuell, aber nicht sehr wahrscheinlich zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einer bestimmten Person führen. Vermutlich eher nicht.
  • The Dome zum gleichen Zeitpunkt wie die Messe stattfinden zu lassen, mag monetär prima und noch dazu zielgruppenkompatibel sein. Ich fühlte mich von Ackerhoppern, kleisterlächelnden Blondinen und fragwürdig gekleideten Vokuhila-Wiederbelebern bei Vorführungen belästigt.
  • Nintendo sollte keine Pressekonferenzen abhalten, wenn sie nichts vorzuführen haben.
  • Es gibt keinen Löffel.
  • Essen ist schlecht für dich. (Jedenfalls auf der Messe selbst. Auf der teuflisch krachend vollen Branchenparty ist Essen dein Freund. Falls du es in dir behalten kannst, was auf Grund der »My hips don't lie«-Überdosis im Taxi davor nicht wahrscheinlich ist.)
  • Alte Freunde, mit denen man am wenigsten gerechnet hätte, wiederzusehen und mit ihnen einen großartigen Abend zu verbringen, ist den ganzen Messestress wert.
  • Ignoriere alle Menschen, die eine Wii-Tasche von dir wollen. Es werden zu viele sein.
  • Das Business Center ist ein Platz des Friedens, der Liebe und der Ruhe. Wer auf der Messe tatsächlich in die Hallen geht, hat's nicht besser verdient.
  • Interviews mit japanischen Entwicklern sind immer ein großer Spaß.
  • Interviews mit amerikanischen Entwicklern, die sich nicht hinter »When it's done« oder »Can't tell you that now«-Floskeln verstecken, sondern einfach mal drauflosquatschen, sind ebenso selten wie super.
  • Interviews, die sich einfach aus dem Spaß der Präsentation heraus bei einem Bier oder zwei ergeben, sind am supersten.
  • Interviews, die keine Interviews, sondern versteckte Präsentationen zu Spielen sind, die dich nicht interessieren, sind doof.
  • Es gibt Menschen, die kommen 20 Minuten ohne Atemluft aus.
  • WLAN wäre prinzipiell eine super Sache.
  • So im Wesentlichen. Ach ja: Viele geile neue Spiele gesehen. Darunter viele neue, die's sonst noch nicht zu sehen gab. Macht mich fröhlich/hibbelig. Außerdem habe ich auch mal die Navigation sowie die Links da drüben links entrümpelt. Sollte jetzt nur noch die Bilder aktualisieren. Hm.

    Froschi

    Dienstag, 22. August 2006, 11.25 Uhr

    Da schau einer an: Wie die Zeit vergeht. Jaja. Früher war das alles anders. Da hatte man Zeit und so. Dutzende davon! Heute nicht mehr. Da waren wir erst im oioidollen Urlaub, jetzt geht's schon wieder zur Games Convention. Dabei hätte ich so viel zu erzählen. Und noch mehr zu zeigen! Aber kein Zeit, kein Zeit... hinterher aber bestimmt! Bis dahin könnt ihr euch ja mit dem Gedanken trösten, dass keiner die Sonne braucht. Erst recht nicht im Urlaub.

    Froschi

    Montag, 07. August 2006, 09.53 Uhr

    Trink meinen Schweiß Schweiß, Baby: Es bereitet mir... Schmerzen. Große... Schmerzen. Kann... nicht... wegsehen... will aber! Verdammtes Fickende-Affen-Syndrom!

    Froschi

    Montag, 31. Juli 2006, 14.33 Uhr

    Ja! Ja! Teufel auch, ja!! Die E3 nippelt ab? Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke!

    (about fuckin' time!)

    Froschi

    Donnerstag, 27. Juli 2006, 16.54 Uhr

    Neuigkeiten aus dem Heißschrank: Kerstin war da. Leider ist sie nicht cool genug für uns alle. Vielleicht möchte uns Mr. Freeze mal besuchen? Mit Pinguinen unterm Arm ist er uns herzlich willkommen.

    Übrigens: Ein fröhliches Mööp-Mööp der MS Fuckuall.

    Froschi

    Donnerstag, 20. Juli 2006, 16.39 Uhr

    Der Sex ist unvermeidlich. Eine Blume der Liebe: Kaktus und Distel haben ausgedient. Ab sofort verschenkt man »Verpiss Dich!!«-Stauden. In Fachkreisen auch als Urticaceae Tictactoeae bekannt.

    (möglicherweise sehen wir hier auch die Zukunft der gerissenen Verkaufsstrategie)

    Froschi

    Samstag, 15. Juli 2006, 18.30 Uhr

    Krank im Haus: Wichtige Lektion fürs Leben: Wenn's in der Seite mehr als ein paar Stunden lang weh tut, dann ist die OP nicht mehr fern. Zugegebenermaßen, bei mir jetzt nicht mehr, aber vielleicht kann man diese Weisheit ja auch auf Zähne oder Nasen übertragen. Sei's drum, der Blinddarm ist raus, dafür war Paul vier Tage drin. Im Haus, das Kranke macht. Was habe ich gelernt?

  • Das Essen wird viel schlimmer sein, als du es dir in deinen schlimmsten Albträumen vorstellst. Wenn du mit gepökelter Vogelspinne auf Kellerasseldickdarm rechnest, dann bekommst du Lemur-Fingernägel auf Vormonats-Labskaus.
  • Scrubs hat recht. Visite war grundsätzlich von 7:15:00 Uhr bis 7:15:16 Uhr
  • Männerstrapse sind nicht so sexy, wie sie klingen. Genauso wenig wie die zur OP verlangten Netzhosen. Auch bekannt als »Hotpants, die selbst Herbertstraße-Bewohnerinnen zu pervers wären«. Nein, es gibt keine Fotos.
  • Krankenschwestern, die nebenbei Models sind und Nobelpreise sammeln, gibt es nur in Hollywood. Hierzulande herrscht die Birnenform vor.
  • Fernsehen, bzw. das vor- und nachmittägliche Fernsehprogramm sind eine Erfindung hirnfressender Außerirdischer, die keinen Bock mehr auf manuelle Menschheitsverblödung hatten.
  • Überall sind kranke Menschen. Überall. Deprimierender wäre nur, auf einem Friedhof in der Wüste zusammen mit Jochen Busse ausgesetzt zu sein.
  • Langeweile kann und wird auf Dauer tödlich sein. Ich bin gerade noch davongekommen.
  • Der größte Nachteil, gerade in eine neue Stadt gezogen zu sein, in der du noch niemanden kennst: Keiner besucht dich (außer Peg natürlich, was ja irgendwie eine Selbstverständlichkeit ist).
  • Aber es hatte auch Vorteile: Ich habe vier Kilo abgenommen. Endlich einen Spiegel komplett durchgelesen. Sowie all diese Erkenntnisse gewonnen. Und auch wenn er mir Schmerzen bereitet hat: Ich wünsche meinem Appendix alles Gute, wo auch immer er jetzt sein mag. Immerhin kannte ich ihn mein Leben lang.

    Froschi

    Dienstag, 04. Juli 2006, 08.53 Uhr

    Wahlweise auch in rot-weiß-blau erhältlich. Schocking News aus Fernwest: Guantanamo Bay soll irgendwann dicht gemacht werden? Und was wird aus meinem Merchandise-Geschäft? Wo ist die Lobby, wenn man sie braucht?

    Froschi

    Freitag, 30. Juni 2006, 12.22 Uhr

    Sie sind überall: Bislang dachte ich, Spam sei doof und unpersönlich. Das hat sich seit gerade eben geändert: »Your cash, odd man!« lautet da der Mail-Header. Woher kennen die mich nur? Und wo bleibt das versprochene Geld?

    Froschi

    Mittwoch, 21. Juni 2006, 09.01 Uhr

    Weird Al for President! »..never had a date that you couldn't inflate - and you smell repulsive too...« sowie »...you're half undressed, eating chips off your chest... while you're playing Halo 2...« sind nur ein paar Zeilen aus dem großartigen »You're pityful«, dem neuesten Wundervoll aus dem Hause Weird Al Yankovic. Gratis. Saugen, aber hopp!

    Froschi

    Samstag, 17. Juni 2006, 09.54 Uhr

    Hmm, Brot: Würde man all die Nutellareste, die man beim global verzweifelten Schaben ums Verrecken nicht aus dem unförmigen Glas herausgepuhlt bekommt, in ein großes Paket packen und unter den Menschen verteilen, wäre das Welthungerproblem gelöst. Und lieb hätten wir uns alle sowieso. Wegen dem Zucker.

    Froschi

    Freitag, 16. Juni 2006, 09.52 Uhr

    Evil's best friend: Was ist schlimmer, als über einer sehr alten Frau zu wohnen, die ihre Mutter zuhause am Leben erhält und von daher sehr allergisch gegen jedes Geräusch lauter als ein durchschnittliches Furzen ist? Neben einem jungen Polizisten zu leben, der nicht nur der langweiligste Mensch der Welt ist, sondern abends gern in Ruhe seine Hausschuhe poliert. Wir werden niemals brauchbare Nachbarn haben. Ganz schlechtes Karma.

    Ganz nebenbei: Gibt's im Christentoom eigentlich noch den Hexenhammer?

    Froschi

    Mittwoch, 07. Juni 2006, 11.21 Uhr

    The Morning After: *gääääääääääähn!*.... *streeeeeeeeeeeeeeeck*... *wäh*... *kratzkratzkratz*.... *rollohoch*... *kurzerblick*... *rollorunter*. Schwein gehabt. Welt ist noch da.

    Froschi

    Dienstag, 06. Juni 2006, 13.37 Uhr

    Alt, alt, alles alt: Wer kennt die folgenden Titel noch? »Boom, Shake the Room!«, »Here comes the Hotstepper«, »The Fly«, »Set you free« & »Inside«. Die Klasse? Irgendjemand? Wer mit mehr als der Hälfte davon vertraut ist, ist mindestens so alt wie ich und sollte den Kram ebenfalls zwecks Zeugs Refreshing Course schleunigst auf den Pod packen. Wer sich das nicht traut und lieber auf hip macht, gibt zu, dass er auf Underworld steht. Und Pink. Äh. P!nk.

    Froschi

    Mittwoch, 24. Mai 2006, 13.06 Uhr

    Jahaa, da lacht er noch. Aufmischen Impossible: Zu viele Bodyguards.

    (Nicht dass ich was gegen Tom Cruise hätte. Zumindest nichts wirksames. Nur gelegentlich verspüre ich den Wunsch, sein Gesicht in einen mit Elchurin angereicherten Klumpen Torf zu betten und mich danach auf seinen Kopf zu setzen. Für ein, zwei Stunden. Oder alternativ seinen Sack an seine Zunge zu tackern.)

    Froschi

    Montag, 22. Mai 2006, 16.42 Uhr

    Wir sind so kluk! Wir Deutschen sind schlau, seit kurzem ja auch offiziell. 107 averagierende IQ-Punkte sind bemerkenswert, gerade angesichts der Rütli-Durchschnittssenker. Und ich bin fest davon überzeugt, dass es locker zwölf bis 42 mehr wären, wenn es da draußen nicht einen Batzen Millionen Bild-Leser und Grup Tekan-Downloader gäbe.

    Nur singen kömmer nich. Doof.

    P.S.: Huch! Der Mick ist im Haus! Versteckt Töchter und Strauchtomaten!

    Froschi

    Freitag, 19. Mai 2006, 12.49 Uhr

    Meinschheitsvernichtungsmasterplan, die erste: Wenn ich allmorgendlich die gehirnamputierten, seelenlosen, verkümmerten Zombies sehe, die freudig ihre Bild-Zeitung konsumieren, könnte ich jedem davon tagein tagaus ohne Unterlass in den Hals kotzen. Und würde es mit einem Grinsen im Gesicht tun. Ich hoffe, die und die Springer-Schergen werden die ersten an der Wand sein, wenn die Revolution kommt. Brrr!

    Auf der anderen Seite haben ja die dümmsten Bauern die größten Kartoffeln. Wäre es also möglich, mit der gesammelten Brainpower aller Bild-Leser nicht nur eine kleinere Glühbirne zu betreiben, sondern auch noch das Kartoffelbrot für die Welt zu backen?

    Froschi

    Donnerstag, 11. Mai 2006, 17.53 Uhr

    Wusste ich's doch: Ich hasse die E3. Ehrlich, ich hasse sie einfach. Die völlig unnötige, nervende, jegliche andere Form von Arbeit im Keim erstickende, überbordende Masse an Videos, Screenshots, Pressemeldungen, Artworks und tausenden Produkten, von denen natürlich jedes besser als das andere ist, aber genauso in der homogenen Masse untergeht wie selbiges, weil's einfach von allem viiiiiielzuvielzuvielzuvielzuviel ist, geht mir einfach pünktlich jedes Jahr zur gleichen Zeit tierisch auf den Sack. Als ob die Computerspielelandschaft eine schlechtere wäre, wenn man Infos über das ganze Jahr verteilt unter die Massen streut...

    Immerhin hat das Ganze auch ein was Gutes: 4PlayersTV rockt sehr große Zeit!

    Froschi

    Sonntag, 07. Mai 2006, 16.07 Uhr

    Schwing, schahawing: Meine Fresse, sind The Fray gut! Sobald sich »How to save a life« erstmal im Gehirn festgekurbelt hat, was ziemlich genau nach dem dem ersten Hören der Fall ist, will man nie wieder was anderes hören. Was doof ist, da Fiona Apples »Never is a promise« genau denselben Plan verfolgt. Und was nu? Womit tapeziere ich jetzt meinen Gehörgang?

    Achja, noch ein Sondergruß an die armen E3-Schweine: Hahaaaaa! Wärt ihr mal so clever gewesen wie ich, und hättet mit einem Kollegen getauscht, ihr könntet jetzt im herrlich sonnigen Deutschland sein und heute abend mit der Liebe eures Lebens ins Dirty Dancing-Musical gehen! Andererseits sollte ich vielleicht nicht zu sehr frohlocken. Die Messe war bislang noch jedes Jahr auch für die Daheimgebliebenen eine arbeitstechnische Zumutung...

    Froschi

    Donnerstag, 04. Mai 2006, 14.02 Uhr

    Ein Tag wie kein anderer: Hamburg. Sonne. 20oderso Grad. Kaum Wolken am Himmel. Frohlocken und nackt in den Auen tanzende Jungfrauen allüberall. Endlich! Nach all den Wochen! Und was macht Kautz? Holt sich als erstes eine gut triefende Erkältung. Blöde Ffeiffe!

    Froschi

    Mittwoch, 26. April 2006, 16.48 Uhr

    Wir präsentieren voller Stolz, noch breiter geschwellter Brust und fertig aufgestellten Kraulfingern: Galadriel! Der neueste Bewohner von Kautzhalliland, serienmäßig mit mobilem WiFi-Hotspot (aufstehend), »Gott, ist die süüüüß!«-Enemy-Distract-System der neuesten Generation, braun-orangem Knuddeldiwuddel-Fell und, ihren schlappen acht Lebenswochen zum Trotz, scheinbar im Überfluss herausblubbernden Pheromonen. Denn was war Godzillas erste amtliche Handlung, nachdem seine WG-Partnerin ins gemeinschaftliche Revier gezogen kam? AUFFE HÄSIN, ABER ZACKICH!!11! Und dann auch noch falsch rum! Oder war's Pet-Petting? Nur ein beherzter Einsatz seitens Peg verhinderte ausufernde Leporidaephilie. Dafür setzt es jetzt Zwangstrennung und einen zusätzlichen Besuch beim Tierarzt! Junge Liebe, pah!

    Nochmals tausendundfuffzich Dank an die verrückte Susanna für das großartige Viech!

    Froschi

    Samstag, 22. April 2006, 16.53 Uhr

    Wie ich den Axel Schulz-Ähnlichkeits-Wettbewerb verlor: Sie sagten, es wäre so einfach! Sie sagten, du musst nur Das Tier(tm) zeigen. Sie sagten, du musst nicht viel reden, nur den Sauron-Blick beherrschen, während du in Hamburg herumstiefelst. Sie sagten, dass danach alles von allein seinen Gang ginge.

    Habbich alles gemacht! Und was ging? Nüscht! Keine Million auf dem Konto, nicht eine! Dabei habe ich mir so viel Mühe gegeben: Wenn das keine fuffzisch Millionen wert ist, was dann?

    Alle doof!

    Froschi

    Freitag, 21. April 2006, 10.15 Uhr

    Kino Kong: Es ist ein sehr gutes Zeichen, wenn in einem Kinosaal Waldorf & Stadler in der Wand sitzen. Aber gibt es ein großartigeres Cinema-Erlebnis, wenn die Vorstellung fünf und Cola einen Euro kostet, man im Saal rauchen darf, die Beinfreiheit länger als die eigenen Gräten ist, die Sitze an die heimatliche Couch erinnern, man sich auch während der Vorstellung wie im Flugzeug bedienen lassen und im Zweifelsfall sogar Sekt und Whiskey an den Futon bringen lassen kann? Nö, gibt's nicht. Das Neu Wulmstorfer Capitol regelt ganz, ganz große Zeit.

    Froschi

    Montag, 10. April 2006, 13.10 Uhr

    Merket auf, merket auf: Ich habe gerade zwei Spiegeleier mit Spinat vernichtet. Kartoffeln waren auch im Spiel. Und 19 Cent-Ketchup. Ich weiß nicht, ob dieser Ketchup 19 Cent wert war, aber es war verdammt guter Ketchup. Und die Eier waren auch nicht übel. Vom Spinat ganz zu schweigen. Der allerdings von den Kartoffeln fast in den Schatten gestellt wurde. Aber nur fast. Diese Info war kostenlos. Im Gegensatz zum Ketchup.

    Froschi

    Dienstag, 04. April 2006, 09.25 Uhr

    Ich mag pragmatische Stories: »Welcome Alex. You are a prince from the country of Radaxian, who was kidnapped by evil men when you were but a small boy. Your native land is now being grossly misgoverned by the tyrant 'Janken the Great'. Your mission is to save the populace from him.«

    Zwar immer noch ein bisschen viel Text für »Geh raus und hau sie alle mit deiner Mörderfaust des Todes um!«, aber so knuffig. Trotz Xbox, PS2, GameCube, PSP, NDS und Mega Drive im Spielzimmer habe ich mein Master System im Allgemeinen und Alex Kidd im Speziellen irgendwie lieb. BACK TO ADVENTURE!

    Achja, weil's schon irgendwie sein muss: Pieppieppeep!

    Froschi

    Dienstag, 28. März 2006, 19.38 Uhr

    Die Chronologie eines Umzugs:

    Aus The Bretter- Und Kistenparadies formerly known as Unsere Dolle Wohnung wurde mithilfe von zufällig anwesenden Astronauten sowie Chamäleon- und Stinktiermenschen eine Wüste geschaffen. Ein orgiastisches letztes Mahl bei Scheich Horst inkl. unbändigem Flötenspiel und Tudujahee-Gesängen sowie dem offiziell allerletzten Mal Schnee. Den gibt’s oben nämlich nicht. Wegen der Fische. Ist es Trauer, ist es Freude? Ein schmerzvoller Abschied, dann naht auch schon die Kreuzigungstruppe. Ein letzter Blick auf die Südwelt im Allgemeinen, den Schnee im Speziellen und das versinnbildlichte Staubkörnchenhafte der menschlichen Existenz im Besonderen, dann erschallt auch schon der lockende Ruf der Autobahn. Und dann noch mal. Und schwupps, sind wir da. War total einfach. Beamen ist super.

    Schlafen dagegen ist doof. Also stehen wir mit dem jungen Wurm auf und verwandeln Objekt A (leere Hülle in Hausform) in Objekt B (Unsere Dolle Wohnung 2.0). Inkl. Spielzimmer! Meinem eigenen! Einem Wasser kochenden Pinguin! Und sehr privatem Großwildraum für Godzilla! Wenn das nicht super ist!

    Neu Wulmstorf ist generell spitze: Wir haben unsere eigene Bloomingdales-Filiale, jede Menge Gratis-Wind sowie einen Frosch, der uns beim Pinkeln zuwinkt.

    Und Schnee haben wir auch. Verdammt noch mal!

    Froschi

    Mittwoch, 15. März 2006, 14.30 Uhr

    Macht's jut. T minus einen Tag: Okay, jetzt ist es also soweit: Hamburg. Viele Leute haben mich in den letzten Monaten gefragt, warum ausgerechnet Hamburg und Kram. An den Alternativen lag es nicht, im Gegenteil. Ich hatte einige auch und gerade finanziell durchaus verlockende Angebote, bei denen ich prinzipiell nur hätte »ja« sagen müssen. Wir wären hier geblieben, der Status Quo wäre gleich gut geblieben, wir wären bei unseren Freunden, wir wären nach wie vor in dieser großartigen Stadt, Peg hätte sich nicht um einen neuen Job bemühen müssen, hätte ihren alten behalten können - bei den Kolleginnen, die sie so mag, bei den Geschäftspartnern, mit denen sie seit Jahren ein tolles Verhältnis pflegt. Das wäre der einfache Weg gewesen, der logisch scheinende. Aber dennoch haben wir uns gemeinsam dagegen entschieden. Warum? Aus zwei Gründen: Erstens ist die Zeit reif für einen Neuanfang, für den nächsten Schritt. Wir ziehen gemeinsam in eine komplett neue Stadt, die keiner von uns kennt, in der wir kaum Freunde oder Bekannte haben, in der alles unbekannt, frisch, aufregend ist. Es ist ein Abenteuer, fast schon eine neue Welt, ein Wagnis - eines, das es (vermutlich) wert ist, eingegangen zu werden. Außerdem hat man mir von jeder, ausnahmslos jeder Stelle mehr oder weniger deutlich zukommen lassen, dass Hamburg großartig sei. Nun, wir werden sehen.

    Zweitens: Ich glaube an 4Players. Ich glaube an das Team, ich glaube fest daran, dass das, was wir machen wert ist, so weitergemacht zu werden, von denselben Leuten. Ich glaube daran, dass unsere Arbeit richtig ist, wichtig ist, gut ist - etwas unbescheiden möchte ich hinzufügen, dass uns der Erfolg recht gibt. 4Players wäre nicht mehr 4Players, wenn das Team auseinanderbricht. Wir sind über die Jahre perfekt zusammengewachsen, jeder kennt jeden, jeder weiß, wie der andere tickt, was er gut kann, was er schlecht kann. Diese Harmonie findet sich gerade in unserer Branche verdammt selten, und ist es mehr als wert, möglichst lange und fest erhalten zu bleiben. Wer weiß, vielleicht wird alles anders. Vielleicht verändert sich die Arbeit, vielleicht verändert sich das Umfeld, vielleicht merken wir in einem halben Jahr oder einem Jahr, dass es das nicht ist. Zurückkehren kann man immer. Ich möchte mir allerdings hinterher nicht sagen müssen, es nicht wenigstens versucht zu haben.

    Das war also mein letzter Beitrag aus Minga. Auch erstmal der letzte für eine Weile, weil ich mich nicht darauf verlassen möchte, dass das Konglomerat aus Telekom, freenet, der Umzugsfirma und den auf der Autobahn befindlichen uns dafür sorgt, dass wir pünktlich einen Internetanschluss haben. Dafür kenne ich die Arbeitsweise der Internet Provider zu gut. Vielleicht ist es auch der letzte Beitrag, der im alten Design stattfindet. Nach fast drei Jahren kompletter HTML-Rumgepfriemel-Handarbeit ist es sowohl optisch als auch technisch Zeit für Veränderungen. Mushirn 2.0 ist in Arbeit (Tausendundsieben Dank, Michi!). Wir lesen uns.

    Life aus Hamburch.

    btw. 25 Peeps. Hendriks 800ter, großartiger Internet-Spaß. Alle mitmachen!

    Froschi

    Montag, 13. März 2006, 08.55 Uhr

    Ein Fest der Liebe! Okay, es hat recht spät angefangen (Fußball! Teuflischer Fußball! Mögest du vom Antlitz der Erde verbannt werden auf immerdar!!), aber dafür wuchs es zu immer besseren, unaufhaltsameren Dimensionen heran! Was für ein Spaß! Tausendundvierzehn Dank an alle die da waren, an die T-Shirt-Schenker, an die großartige-Lieder-für-uns-Singer, an die Bekloppten dieser Welt im Allgemeinen. Und an alle, die nicht da sein konnten oder wollten: Verdammt schade bzw. selbst schuld! Hier mehr Bilder:

    Lechzende Liebe. Und Heiko. Der offizielle Booty Call des Abends. Die Defloration einiger Gesangsjungfrauen. Da keiner weiß, so sich Nadines zweite Hand befindet, bin ich der offizielle Gewinner des Abends. Maria gibt alles. Timo findet das super und reckt seine Siegerfaust enthusiastisch in die Höhe. Michi tut desinteressiert. Ein Lied der Liebe. Von denen an uns. Was passiert gerade auf der Bühne? Strippt Hendrik? Hat Heiko Fabi endlich seine Liebe gestanden? All das und mehr ab nächste Woche in »Loddar in Love«




    Da keiner weiß, wo sich Annis zweite Hand befindet, ist Achim der zweite Gewinner des Abends.
    Die bayerische Version von »Let me entertain you«. Der großartigste DJ wo gibt. Äh... gleich nach Timo! DAS ist der großartigste DJ der Welt von allen wo gibt! Mit lecker Zigarillo. Keine DJs, schon gar keine guten, aber trotzdem mit lecker Zigarillos. Man weiß ja, was man Frankie schuldig ist. Martins erstes großes Solo!! Michi leiht ihm eine stützende Schulter. Im Bild: Zombie-Fabi, Nympho-Maria und Lüster-Timo. Nicht im Bild: Ein Feuerlöscher. Erst recht nicht im Bild: Das Arschloch, das Marias Tasche geklaut hat. Unser Song! Gegrinst gesungen.





    Wir werden euch verdammt vermissen!

    btw: T minus drei Tage

    Froschi

    Montag, 06. März 2006, 15.30 Uhr

    Heute heiteres Rätselraten! Von welchem Spiel ist die Rede? »This masterpiece of wild action and unbelievable graphics brings you virtual reality at its best, as you move through a sensationally realistic 3-D world of amazing detail.«

    btw: T minus zehn Tage

    Froschi

    Dienstag, 28. Februar 2006, 16.12 Uhr

    Argh! Umziehen stinkt. Ein Doppelumzug logischerweise umso mehr. Ganz eklig wird es, wenn's das Büro betrifft. Und richtig scheiße ist, wenn man allein in selbigem hockt und alles selbst verpacken darf. Wieso habe ich nicht wie alle anderen heute Urlaub/frei/Blauschein genommen? Argh! ARGH!

    Froschi

    Freitag, 24. Februar 2006, 09.30 Uhr

    What's the internet for? The internet is for poooooooorn! The internet is for poooooooorn! Grab your dick and doubleclick! Poooorn, Poooooorn, Poooooooooooorn!!

    Es ist mir durchaus bewusst, dass das gute Teil mittlerweile so alt ist, dass es selbst die PCX-AAAAAAAAALT"§!21998hummahumma-Schreier mittlerweile vergessen haben dürften. Aber es ist so toll! Und man kann damit super Kollegen bis zur Besinnungslosigkeit penetrieren. Denn wer hat das lauteste Soundsystem im Büro? Ich, ich, ja ich!

    Froschi

    Montag, 13. Februar 2006, 11.50 Uhr

    Stöckchenfangen, das macht Spaß: Gevatter Secksiemund hat mir die mächtige Eiche zugeworfen, ich kontere mit einem Todeskloß vom Mars. Im Hals. Den wird er morgen beim Singen nämlich haben, nicht einen Ton treffen und ich lache mich tschechich. Egal. Mal wieder ein Fragebogen, was?

    Vier Jobs in meinem Leben:

  • Bild am Sonntag-Verkäufer: Ich schäme mich, einst der schwarzen Seite gedient zu haben. Immerhin habe ich die überzähligen Ausgaben weggeschmissen, ehrlich! Und das Geld habe ich auch nicht behalten, sondern Waisenhunden geschenkt!
  • Zivi: Gute Zeit. Mit Krankenschwesterschülerinnen, Langeweile im OP und Sodexho-K36-Transporten. Guuuuuuute Zeit.
  • Computer-Zusammenschrauber, -Auslieferer und –Ausbilder: Schlimme Zeit. Aber viel Deutschland. Das war ich nämlich damals schon. Und zwar unterwegs. Und zwar darin.
  • Weltbester Redakteur aller Zeiten. Von allen. Wo gibt.
  • Vier Filme, die ich immer wieder sehen kann:

  • Kung Pow.
  • HdR-Trilogie.
  • Zoolander.
  • Alles, was einen wenigstens witzigen, wenn nicht sogar, aber nicht unbedingt informativen Audiokommentar enthält. Witzig ist mir aber eigentlich lieber.
  • Vier Orte, an denen ich gelebt habe:

  • Rustawi: Irgendwo muss man ja geboren werden.
  • Karl-Marx-Stadt/Chemnitz: Es rult zwar, aber 18 Jahre sind genug.
  • Sehr, sehr kurz irgendwo im Stuttgarter Ödland. Auch nur der Arbeit wegen. Und auch nur einen Monat.
  • Minga. Hach. Gutes altes Minga.
  • Vier TV-Serien, die ich gerne gesehen habe:

  • Scrubs.
  • RTL Samstag Nacht. (Jedenfalls damals am Anfang. Wo's noch genial war. Vor Spochtschau und der anderen Scheiße.)
  • Simpsons.
  • Geht’s noch? (Was sich Pro7 erdreistet, dieser besten aller deutschen Comedy nicht mal ansatzweise eine in Gold und schweren Samt gehüllte Special-Schlagmichtot-DVD-Edition zu widmen, ist fern meiner Toleranzschwelle.)
  • Vier PC-Spiele, die ich gerne spiele:

  • MS Word.
  • Google Earth.
  • ScummVM.
  • Festplatte, wechsele dich.
  • Vier Orte, an denen ich Urlaub gemacht habe:

  • Italien!!
  • Irgendwo am schwarzen Meer.
  • Irgendwo an der Ostsee.
  • Irgendwo in Bulgarien.
  • Vier meiner Lieblingsgerichte:

  • Muddas Pelmeni.
  • Handgeschnitztes Sushi.
  • Jamaikanischer Yogi-Tee mit Keks.
  • Süße Maus.
  • Vier Webseiten, die ich täglich besuche:

  • 4Players
  • BILDblog
  • PCX
  • Antigames
  • Vier Orte, wo ich jetzt lieber wäre:

  • Neu Wulmstorf. Dann wäre der Umzug nämlich schon vorbei.
  • In einer Zeitmaschine. Die könnte ich so einstellen, dass es immer zwischen 5 und 6 Uhr morgens wäre. Dauerschlaf!
  • An der Isar. Auf dem Stein. Mit einem Stück Fleisch in der Hand. Wenn Sommer wäre. Womit die Zeitmaschine wieder ins Spiel kommt.
  • Italien!!
  • Vier Blogger, die das mitmachen sollen:

  • Hendrik
  • Keimling
  • Taris
  • Gunnar
  • Übrigens hat Peg heute Geburtstag! Süße 18! Gratuliert ihr alle!

    Froschi

    Sonntag, 12. Februar 2006, 11.38 Uhr

    Es ist schön! Es ist toll! Es hat den blödesten deutschen Untertitel aller Zeiten! Es ist das beste DS-Spiel neben Martio Kart DS: Mario & Luigi 2: Zusammen durch die Zeit.

    Fantastische Präsentation! Großartiger Humor! Herrliches Kampfsystem! Keine blöden Jump-n-Run-Einlagen! Gigantischer Bossfight! Knapp 20 Stunden Spielzeit, jede Minute davon ein Hochvergnügen! Zuviele Ausrufezeichen, aber jedes davon völlig berechtigt! Nieder mit den Shroobs!!

    Do you want to know more?

    Froschi

    Montag, 06. Februar 2006, 08.38 Uhr

    Sprich dich aus: Die Folgen meiner ersten Superbowl:

    Sie: »Hast du was Schönes geträumt?«
    Ich: »Kann mich nicht mehr erinnern.«
    Sie: »War bestimmt was von fliegenden Eiern.«
    Ich: »Fliegende Eier??«
    Sie: »Na Football!«
    Ich: »Achso. Dachte schon, du meinst Artilleriehühner.«

    (Interessante Sache übrigens. Football, meine ich. Besorgnis erregend, dass Peg mal wieder alle Regeln intus hatte, während ich noch nach dem Ball suchte. Spielt jedoch keine Rolle, bin ja early adopter. Und äh opinion leader. Sowie Unnecessary Roughness-Tollfinder.)

    Froschi

    Donnerstag, 02. Februar 2006, 08.53 Uhr

    fick, ficker, am ficksten: Suchmaschinenauswertungen sind toll. Weil man spannende Dinge erfährt. Und interessante Sachen über seine Mitmenschen. Vielen Dank für den Google-Beitrag »komm wir fahren nach amsterdam zum anhören«. Eines meiner am häufigsten angesprochenen Themen. Oder »video besoffene tauben«. Das hat ja unvermeidlich mit Godzilla und 4Players zu tun. Okay, »besoffene bayern« ist einigermaßen naheliegend, »geiles reden beim ficken« irgendwie auch. Bin ja eloquent. Ein wenig irritiert haben mich allerdings »etymologisch ficken« und »cappuccino ying yang«, aber sind wir nicht alle ein bisschen floloppt?

    Übrigens würde ich gerne mal den Eintipper von »nackte haut im fernsehen eingefangen« persönlich kennenlernen. Muss eine Mischung aus Hannibal Lecter im Anglerdress und Andreas Türck sein.

    Und warum zum Teufel ist »ficken« das Top-Referer-Suchwort? Hier geht's doch ganz gesittet zu. Ficken!

    Ficken!!

    Froschi

    Sonntag, 29. Januar 2006, 15.07 Uhr

    El Grande Finale Dingens: Haltet eure Hände und Mittelfinger (danke Pet!) im Zaume: Unsere Superfreundin Dr. med. Anna Fischer-Dückelmann (in Zürich promov.) hat erneut (und zum vorläufig letzten Male) interessante und gerade für die Erziehung wildgeborener Blagen wichtige Dinge beim Namen zu nennen. Bitte sehr:

    »Zu ihrer direkten Bekämpfung beachte man, welche Gegenmittel für die Kinder empfohlen wurden, denn sie gelten mit individueller Anpassung auch für Erwachsene. Am besten ist es, nach vorangegangener Untersuchung nur nach ärztlicher Vorschrift zu handeln. Über ältere weibliche Onanisten ist noch zu sagen, dass sie recht häufig einer ganz bestimmten Form der Onanie ergeben sind, und zwar jener, die nur auf geistigem Wege, also durch bedeutende Nervenanstrengung, ohne äußere Mithilfe zustande kommt. Man nennt sie auch "Phantasiekranke". Diesen kann nicht geholfen werden, wenn sie nicht selbst mit äußerster Anstrengung wollen. Dann mögen sie folgende Legensweise einschlagen: Früh aufstehen und nur bei ausgesprochener Müdigkeit ins Bett gehen, hart liegen und erhitzende Federn vermeiden, alkoholfreie, leichte Diät, tägliche Gartenarbeiten, Bergsteigen, nicht Sitzbäder, sondern wöchentlich zwei bis drei Halbbäder mit mäßiger Abkühlung, täglich kurze, kalte Waschungen der äußeren Genitalien, wenn Hitze oder Ausflüsse vorhanden sind (ja keine Ausspülungen der Scheide!) anspannende Berufs- oder Hausarbeiten, die vom inneren Menschen ablenken, strenge Vermeidung jeglicher die Phantasie erregender Lektüre. Dies wird sie heilen! Sind diese Bedauernswerten im übrigens aber gesund und sehnen sie sich im Alter der Reife nach der Ehe, sind sie vielleicht bei lebhaftem Temperament für das andere Geschlecht sehr empfänglich, dann mögen sie heiraten, um natürliche Befriedigung zu finden, was die gesunde Frau ebenso braucht wie der gesunde Mann.

    (Aus »Die Frau als Hausärztin: Ein ärztliches Nachschlagebuch für die Frau.«, Dr. med. Anna Fischer-Dückelmann (in Zürich promov.). 1911. Gott, ich liebe diese alten Schinken!)

    Froschi

    Freitag, 27. Januar 2006, 09.38 Uhr

    Hier gibt es keine Schnabeltiere! Nicht eines!: Das musste mal raus. Für alle, die vom Gegenteil überzeugt waren. So wie unsere beste Freundin Dr. med. Anna Fischer-Dückelmann (in Zürich promov.). Die wieder hochinteressante Dinge über Onanie zu berichten hat, gerade für die Frauen hier. Auf dem Mutterrund.

    »Leider sind die erwachsenen Onanisten auch unter dem weiblichen Geschlecht keine Seltenheit und die Zahl derjenigen, die Trost und Rat bei der Ärztin suchen, ist keine kleine. Wenn die Erkenntnis der wahren Bedeutung ihres Zustandes sie erfasst, kommt meist auch heftige Reue, Angst vor ernsten Folgen über sie, und sie machen große Willensanstrengungen, um sich von der bösen Leidenschaft zu befreien. Gebärmutterkatarrh, schmerzhafte Menstruation, allgemeine nervöse Erscheinungen, nicht selten nervöses Herzklopfen usw. sind die gewöhnlichen Erscheinungen bei ihnen. Alte Onanistinnen sind zur Ehe meist wenig tauglich; entweder leiden sie an Scheidenkrämpfen, oder sie sind gegen die Annäherung des Mannes empfindungslos. Meist ist sie ihnen auch widerwärtig. Bei bereits eingetretener Erschlaffung der Gebärmutter wird auch die Mutterschaft schwierig. Die Früchte werden oft nicht ausgetragen. In anderen Fällen ist chronische Gebärmutterentzündung mit ihrem Heer von Übeln die Folge der beständigen unnatürlichen Reizungen. Bei temperamentvollen jungen Mädchen dagegen ist, so wie beim geschlechtlich erregten Mann, die Ehe das beste Heilmittel, das aber zu rechter Zeit in Anwendung kommen muss. Die jetzt immer häufiger werdende Ehelosigkeit ist für Männer und Frauen von großer Gefahr; denn sie treibt sie nur zu oft der Onanie in die Arme.«

    (Aus »Die Frau als Hausärztin: Ein ärztliches Nachschlagebuch für die Frau.«, Dr. med. Anna Fischer-Dückelmann (in Zürich promov.). 1911. Der finale Teil 5 folgt in Kürze.)

    Froschi

    Dienstag, 24. Januar 2006, 16.27 Uhr

    Teil drei, Ju Chei: Mitten im Wissen steckenbleiben? Das ist nicht klug! Zeit für weise Worte, cremig gesalbt aus dem geübten Munde von Dr. med. Anna Fischer-Dückelmann (in Zürich promov.). Und ich freue mich auf zukünftige Google-Referrer.. argh..

    »Ermüdung, bei schwachen Kindern bis zur Erschöpfung, große Reizbarkeit, die sich in Weinerlichkeit, Zorn, Unarten äußert, Zerstreutheit, Unfähigkeit zu gesammelter Arbeit, blaue tiefe Ringe unter den Augen, eine fahle, hässliche Gesichtsfarbe, schließlich ein abstoßender Gesichtsausdruck, dazu abgebissene Fingernägel und beim Mädchen oft ein schleimiger Ausfluss aus der Scheide oder auch entzündete Geschlechtsteile sind die Folgen der traurigen Verirrung. Sie gleichen sich in späteren Jahren nur durch sehr hygienische und maßvolle Lebensführung aus, bei schwächlichen Menschen aber bleiben gewisse Kennzeichen für immer bestehen. Vor allem vererben sie auf ihre Nachkommen die sexuelle Schwäche, das Merkzeichen der heutigen kultivierten Menschheit. Sehr beruhigend wirken ein: warme Beinbäder, ebensolche Sitzbäder von fünf bis zehn Minuten Dauer und 35°C, einstündige Spaziergänge in ruhiger, gesunder Umgebung vor dem Schlafengehen, ernste, veredelnde Erzählungen, welche wohl rühren, aber nicht aufregen dürfen und das Kind von sich selbst ablenken; eifrige Arbeit, ohne Überanstrengung, aber doch Körper und Seelenkräfte anspannend; nicht minder Sport, der unter vernünftiger Leitung betrieben wird.«

    (Aus »Die Frau als Hausärztin: Ein ärztliches Nachschlagebuch für die Frau.«, Dr. med. Anna Fischer-Dückelmann (in Zürich promov.). 1911. Teil 4 folgt in Kürze.)

    Froschi

    Freitag, 20. Januar 2006, 12.27 Uhr

    Und weiter geht's: Liebe rechtschaffende Bürger! Lasst die Hände über der Bettdecke! Dr. med. Anna Fischer-Dückelmann (in Zürich promov.) spricht erneut zu euch!

    »Man erziehe Mädchen und Knaben zu wahrer Züchtigkeit, man stelle ihnen Berührung der Geschlechtsteile als etwas Verbotenes und Hässliches dar und halte auf einen reinen Ton im Hause. Aus so geleitetem Haus gehen dann herzensreine und keusche Menschen hervor! Bei noch unvernünftigen Kindern sehe man darauf, dass sie nachts die Hände immer auf der Bettdecke halten, dass sie nicht mit vollem Magen zu Bett gehen. Zuweilen ist es nötig, ihnen festgeschlossene Säcke aus durchlässigem Stoff anzuziehen, um direkte Berührung der Genitalien zu verhindern. Niemals schlage oder ängstige man onanierende Kinder, weil dadurch der Grund zu Nervenleiden gelegt werden kann. Sie sind Verirrte, aber keine Verbrecher, oft leider schon sehr kranke Menschen, und müssen daher zwar ernst, aber durchaus milde behandelt werden. Kaltwasserbehandlung erzeugt bei erregten Personen geschlechtlichen Reiz; man vermeide sie also und verhüte besonders das Frieren der Kinder. Beim Spiel bemerken sie oft die kalten Füße nicht; beständiges Frösteln erzeugt aber einen heftigen Reizzustand in den Genitalien, dem die Kinder dann mehr oder minder heimlich Folge leisten, indem sie mit den Händen, auf den Stühlen, mit der Bettdecke usw. nachhelfen, um Befriedigung herbeizuführen.«

    (Aus »Die Frau als Hausärztin: Ein ärztliches Nachschlagebuch für die Frau.«, Dr. med. Anna Fischer-Dückelmann (in Zürich promov.). 1911. Teil 3 folgt in Kürze.)

    Froschi

    Dienstag, 17. Januar 2006, 15.38 Uhr

    Liebe Kinder! Aufklärung ist wichtig. Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen. Deswegen lasse ich mal in den nächsten Tagen unsere gute Freundin Dr. med. Anna Fischer-Dückelmann (in Zürich promov.) zu Wort kommen, um euch Schäfchen zu einem wichtigen Thema mit Rat und Tat zur Seite zu stehen: Der Onanie.

    »Onanie: Es ist besonders für Mütter dringend notwendig, dass sie urteilsfähig auf diesem Gebiete werden, um ihre heranwachsenden Kinder vor diesen traurigen Verirrungen zu schützen. Während der Entwicklungsjahre hat die Onanie die schlechtesten Folgen, weil der Organismus noch im Wachstum begriffen ist; ferner wird sie um so gefährlicher, je schwächlicher und belasteter ein Individuum ist. Übermäßige Ernährung, Fleisch und Alkohol im Vordergrund, angeborene Reizbarkeit des Nervensystems, ein zu warmes Bett (Federn!), schlechte Luft im Schlafzimmer, unvorsichtiges Gebahren der Eheleute in Gegenwart der Kinder, die oft mehr beobachten, als man sich denkt, Romanlesen, Theater, unzüchtige Bilder usw. führen zu unwillkürlichen Reizungen der Geschlechtsteile, um ein gewisses Wolllustgefühl zu erzielen. Bei den Knaben führt es zur Aufrichtung des Gliedes (später zu Samenergießungen), bei den Mädchen zu einer Blutübererfüllung des Genitalapparates und bei beiden zu bedeutender Nervenaufregung.«

    (Aus »Die Frau als Hausärztin: Ein ärztliches Nachschlagebuch für die Frau.«, Dr. med. Anna Fischer-Dückelmann (in Zürich promov.). 1911. Teil 2 folgt in Kürze.)

    Froschi

    Samstag, 07. Januar 2006, 01.59 Uhr

    Endlich eine sinnvolle Verwendung fürs Mikro: Hey Nintendo! Ich habe eine glorreiche Idee für euch: SingStar DS (»Deutschlands Supertyp«). Sorgt in der U-Bahn mit Sicherheit für tierisch großes Hallo!

    (Ja, es ist spät. Ist mir bewusst. Kann grad nicht schlafen, zuviele Textideen für spätere Tests. Verdammte Berufskrankheit. Spielt God of War!)

    Froschi

    Samstag, 31. Dezember 2005, 14.54 Uhr

    Taröööööö! Pfnüüüüü! Möööööp-Mööööööööööööp!: Aaaah, Silvester. Fast so gut wie Venedig. Nur nicht so verschlungen. Und mit mehr Alkohol. Zeit, mal wieder richtig betrunken zu werden. Und sinnlos Dinge in die Luft zu jagen. Parkhäuser oder Eiskunsthallen. Und Schneegnus zu bauen. Auch wenn das meine Gesundheit gerade eigentlich gar nicht gut findet. Niemalsgeist. Die hat in den nächsten Tagen noch mehr als genug Gelegenheit zur Rekonvaleszenz. Fröhliches Schneeschubsen euch allen! Mööööööp-Wuuuuuuhn!!

    Wläp-Wläääääääp!! Klunk.

    Update, Update!: Post-Koma-Nachtrag. Erste Bilder und Partybericht zu finden hier.

    Froschi

    Samstag, 24. Dezember 2005, 11.31 Uhr

    Pflichten, nix als Pflichten: Muss man tatsächlich allen Leuten irgendwie gratulieren? Wofür eigentlich? Hm. Nagut. Fröhliche Weihnachten! Chäppy Chanukka! Heiteres Julfest! Allah ist groß! Äh.

    Froschi

    Sonntag, 18. Dezember 2005, 15.51 Uhr

    Bahrain, Bahrain, wie komma denn dahrain?: Ich war ja die letzten beiden Tage in Bahrain. Ja, ich habe vorher auch noch nie davon gehört. Dafür habe ich jetzt jede Menge wichtige Dinge über das Land gelernt:

  • Ninjas sind überall.
  • Gurte sind Verschwendung wertvoller Ressourcen.
  • Rote Ampeln sind zur Zierde da.
  • Geschwindigkeitsbegrenzungen sind heitere Zahlen am Straßenrand.
  • Kein Schlagloch ist groß genug, um ausweichen zu müssen.
  • Die Waage auf dem Klo ist ein Zeichen.
  • Das Telefon auch. Vor allem, wenn das Klopapier mal alle ist.
  • Ein Schokoriegel gibt einen prima Schnurrbart ab.
  • Sandgelb ist eine Spitzenfarbe! Für alles.
  • Fotos sind Teufelszeug. (weil Seelenklau)
  • »Manama« ist nicht nur die Hauptstadt, sondern auch ein gelungener Gag für Touristen.
  • Herumstehende Weihnachtsmänner und -tannen sowie letitsnow-Gesänge sind auch ohne die geringste Schneeaussicht sowie dem islamischen Glauben zum Trotz cool.
  • Oasen in der Wüste sind out. Der Bahrain-Flugzeugabstürzer kraucht zur nicht eben zentral gelegenen Formel 1-Strecke.
  • »Hava Nagila«-pfeifend aus dem Klo zu kommen ist dort nicht die beste Idee aller Zeiten.
  • Und Schweden brauchen keinen Alkohol, um betrunken zu sein. Wenn ich mal Zeit habe, illustriere ich diese und mehr Erkenntnisse mit beachtlichem Fotomaterial.

    Froschi

    Dienstag, 13. Dezember 2005, 09.43 Uhr

    Drei Tage, zwei Seelen, eine Entscheidung: Jetzt steht es also fest. Hamburg wird es sein. Mitte März ziehen wir zu den Fischköppen, nachdem wir das Wochenende dort im großartigsten Hotel (nh), im zweitgroßartigsten Restaurant (Feuerstein) und im drittgroßartigsten Wagen der Welt (C-Klasse) verbracht haben. Und Neu Wulmsdorf sieht auch sehr fluffig aus. Kinozimmer ahoi! Ayayayayayyyyy! O dios mio!

    Jetzt muss ich freenet DSL beantragen. Okay, zum Mitarbeitertarif, aber müssen muss ich's trotzdem. Gut, dass ich noch drei Monate Zeit habe.

    Froschi

    Dienstag, 06. Dezember 2005, 16.31 Uhr

    Ich bin so oldschool: Ich habe ein neues albernes Spielzeug gefunden: Den OldSkool DemoMaker. Damit kann man sehr einfach kleine Grafikdemos im alten Amiga-Stil zusammenklicken. Und eigene Bilder, 3D-Objekte und Trackersongs benutzen. Was ist natürlich sofort für die das Universum zu Harmonie führende RealiTeam-Intro genutzt habe. Mit einem uralten Song von mir. Der »Orgelklabim« heißt. Fuchs der ich bin, habe ich das Ganze auch noch in einen kleinenfeinen Wettbewerb gepackt, bei dem es interessante/wahnwitzige/ungemein wertvolle Dinge zu gewinnen gibt.

    Macht alle mit! Jetzt! Bevor euer Nachbar eine viel bessere Demo hat!

    Mehr Infos gibt's auf 4Sceners.

    Froschi

    Freitag, 02. Dezember 2005, 14.59 Uhr

    Die Empfehlung des Tages. Ach was, des Monats: Mario Kart DS. Nicht nur, weil es das bislang beste Rennspiel für den DS und meiner Meinung nach auch insgesamt seit langer, langer Zeit ist. Sondern auch, weil Nintendo zum ersten Mal seit ebenfalls Langem auf ein DS-Wortspiel im Titel wie »Double Speed« verzichtet hat.

    Obwohl »Dodal Super« in diesem Fall angebracht gewesen wäre.

    Froschi

    Donnerstag, 01. Dezember 2005, 08.37 Uhr

    Exklusivbericht! Killerspiele, live in meiner Wohnung: Man muss ein Baguette-Brötchen nur wenige Tage liegen lassen, um eine stumpfe Waffe von enormem Mord-Potenzial zu erhalten. Ein perfider Plan Frankreichs? Verbietet alle Bäcker!!

    Froschi

    Dienstag, 22. November 2005, 18.57 Uhr

    Thiiiiiiiings... can only get bettahahaaaaa...

    Mist.

    (Wenn Alice Schwarzer Grund zur Freude hat, dürfte es um die Menschheit im Allgemeinen und die Deutschen im Speziellen ziemlich schlecht bestellt sein. Das ist so ähnlich, als würde GWB bei der Verkündung seines Abtritts diabolisch grinsen und sich immer wieder ein Prusten verkneifen.)

    Froschi

    Mittwoch, 16. November 2005, 10.54 Uhr

    Es kennt mich. Es sieht mich. Es kommt, mich zu holen!!

    ...eh?? »Klara Finden«, ja? Ich bin mir nicht sicher, was sich die Telekom bei diesem.. diesem.. Wesen vom anderen Stern gedacht hat. Aber es sollte besser etwas mit sehr illegalen Drogen zu tun haben.

    Froschi

    Mittwoch, 09. November 2005, 09.39 Uhr

    Wer war's? Star Wars!: Manche Leute fragen sich ja angesichts der letzten Szene in EP3, warum der Bau des Todessterns selbst vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie immerhin 20 Jahre gedauert hat. Nun: Alleine die ganzen Klos einzuschrauben dürfte zehn Jahre beansprucht haben. Ganz zu schweigen von dem »Hey, lass uns mal einen dünnen Tunnel bauen, der direkt zum Reaktor führt, da passiert garantiert nie was!«-Einwurfloch.

    (die Magratheaner hätten das außerdem viel schneller hinbekommen!)

    Froschi

    Donnerstag, 03. November 2005, 13.05 Uhr

    Aufs Mauuuuuueeeeeeeel!!113: Ong-Bak ist super. Der großartigste Auffe Fresse!!-Film des Jahres. Tony Jaa (oder wie auch immer völlig unaussprechlich er im Original heißt) hat seinem enorm bescheuerten Film-Namen Ting zum Trotz einfach Skills jenseits, weiiiiit jenseits von Jackie Chan oder Marc Dacascos. Deswegen freue ich mich wie ein Wiesel auf den Nachfolger: Tom-Yum-Goong. Dieses Mal wird kein Buddha-Kopf geklaut. Sondern ein Elefant. Also ein ganzer. Und das ist doof, weil der heilig ist. Mehr Story braucht man nicht, um erneut die großartigsten Kicks diesseits des Rio Grande zu verpacken. Zieht euch die Trailer rein und kurbelt danach die Kinnladen wieder hoch. Keine Seile, keine CG.

    Alles wird super, solange nicht wieder Luc Besson den Film nach hierzulande bringt. Was der Mann mit dem Soundtrack von Ong-Bak gemacht hat, verdient eine Kastration auf Skorpion-Basis.

    Froschi

    Freitag, 28. Oktober 2005, 11.56 Uhr

    Ich hasse es, wenn Gott lacht: Du magst deinen Rechner. Du pflegst ihn. Sorgst dafür, dass die Registry schön sauber ist. Dass die Platte schnurrt wie Peg bei einer Kopfmassage. Dass Grafikkarte, RAM und Rest ordentlich Gas geben. Du bist stolz auf das Erreichte. Du denkst Dir »Hachja, die Details könnte ich ruhig noch hochschrauben, das geht locker«. Dein Leben ist gut. Und dann kommt ein Spiel, irgendein Spiel, hält dir den Finger ins Gesicht und hohnlacht »Deine Mühle ist Scheißeeeeeeeee!!11 Ha. Haaa!«

    Das ist nicht nett.

    Froschi

    Montag, 24. Oktober 2005, 11.26 Uhr

    Mein Anzug ist gar nicht lila. Ehrlich.

    Schere, wem Schere gebührt: Jaja, die Hochzeitsnachbeben. Die sind super. Speziell, wenn sie noch superer gezeichnet sind. Von daher, bevor es untergeht: Markus »Bar Karma« Zieglers Beitrag zu unserem Verheirateten-Dasein. Stimmt zum größten Teil. Allerdings nicht alles: Mein Anzug war gar nicht lila. Und die Chance, den Schergen persönlich irgendwann unter irgendeiner Art von Haube wiederzufinden, schätze selbst ich mittlerweile geringer ein als von einem Schnitzel kackenden Gürteltier im Flug skalpiert zu werden. Aber man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben.

    Froschi

    Freitag, 14. Oktober 2005, 08.37 Uhr

    Ist denn schon Nintendonnerstag? Nintendogs ist super. Peg hat an »Fluffy« jedenfalls allerlei weibliche Freude. Diverse Kollegen auch. Nur ich nicht. Weil mein DS belegt ist. Von Fluffy. Und Peg. Aber ich hab ja Godzilla. Und einige Vorschläge an Nintendo für eine weitere Verwertung der großartigen Wortspielidee: Nintendobermann zum Beispiel. Für die etwas härtere Klientel. Oder Nintendodos. Da lernt man auch gleich noch was über Genozid. Nintendorsch und Nintendolphins würden die Wasserdarstellungefähigkeiten des DS auf die Spitze treiben. Und an Nintendogma hätte ol' Benedict gewiss reichlich Freude.

    Nagut, das reicht jetzt auch. Sonst brauche ich nur wieder Nintendolormin.

    Okayokay, nur noch einen. Speziell für uns' Angie. Nintendosenpfand.

    Froschi

    Mittwoch, 12. Oktober 2005, 11.43 Uhr

    Ein Brief der Liebe: Liebe Bayerische Motorenwerke. Ich finde eure Autos toll. Sie sind schnell und schnittig und fluffig. Der Hintern schläft einem beim Fahren zwar schon mal ein, aber das ist es wert. Eure Radios sind zwar per se unbedienbar, aber das Auto fährt ja im Grunde von allein. Allerdings solltet ihr mal an euren Navis arbeiten. Es ist ja okay, dass mich das gute Teil grundsätzlich in die falsche Richtung leitet, schließlich haben wir es mit einer Frauenstimme zu tun. Dass selbige allerdings einen offenbar tief grollenden Hass gegen Autobahnen hat, ist geschlechtlich schwer zu erklären. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

    Ganz nebenbei: Merkel for Kanzler? PH34R! We is teh doom0red!

    Froschi

    Donnerstag, 06. Oktober 2005, 17.19 Uhr

    WTF? Können Schweine neuerdings fliegen? Friert der Teufel? Können Frauen einparken? Sushi beim Lidl? Als notorisch skeptischer Vertreter der Selbst-Rohfisch-Schnitzer werde ich natürlich einen Teufel tun und das vermutlich vor lauter Glutamaten von ganz allein kotzende Zeug auch nur anfassen. Aber interessant finde ich das irgendwie schon.

    Froschi

    Mittwoch, 21. September 2005, 10.07 Uhr

    Der Zahn der Zeit und so: Du weißt, dass du alt und verwirrt wirkst und dein Leben prinzipiell vorbei ist, wenn du der Meinung bist, dass frühere Bravo Hits-CDs ja eigentlich im Grunde gar nicht mal sooooo übel sind.

    Froschi

    Sonntag, 28. August 2005, 08.39 Uhr

    Wie eine Bande Wiesel im Hemd: GC. Interessante Messe, so insgesamt. Speziell zur Abwechslung mal aus Ausstellersicht. Oder vielmehr Schlüsselband-Herausgeb-O-Mat-Sicht. Die sind alle verrückt. Alle. Ohne Ausnahme. Als wären Schlüsselbänder bzw. Leuchtdinger Schlüsselband bzw. Leuchtding gewordenes Ambrosia. Ich vertrete die Theorie, dass wenn du kein Spiel zu präsentieren, sondern einfach nur 300.000 Schlüsselbänder auf deinem Stand rumliegen hättest, du der King der Messe wärst. Argh. Alle verrückt. Schlimmer als Zwiebeltiere. Aber Sonic war da. Und Keimic (samt Coreginic). Außerdem war das Konzert wie immer gigantös.

    Deswegen (und weil ich in Fight Night Round 2 offiziell ungeschlagen nach Hause gefahren bin, harhar!) zischen die zwei von uns jetzt an den Gardasee. Weswegen ich auch so eklig unsonntagsgemäß früh wach bin. Natürlich haben wir ein Cabrio. Natürlich schifft es zur Zeit wie blöd. Hachja, die schönen Traditionen...

    Froschi

    Freitag, 12. August 2005, 22.08 Uhr

    Argh: Die letzten Wochen: GC-Printmagazin. GC-Vorbereitung. Normal-stressiger Redaktionsalltag. Firmenumzug. Alt geworden bin ich zwischendurch auch. Und dann noch die GC selbst nächste Woche. Mittwoch bis Sonntag. Mit Riesenstand und allem Krimkram. Wer mich bewundern will, sollte besser Samstag oder Sonntag kommen, vorher habe ich 'nen Haufen Termine. Argh. Deswegen morgen ich-will-vergessen-Feiern. Juhu!

    Froschi

    Donnerstag, 28. Juli 2005, 08.07 Uhr

    Ich habe einen Plan: Eines lauen Sommertages werde ich mich morgens fröhlich aus dem Bett schwingen, eine köstliche Schüssel Cornflakes inhalieren, eine angemessen große Axt nehmen, und bei allen Musikproduzenten dieser Welt, die anerkanntermaßen großartige Songs zum Ende hin scheiße machen, belehrende Schwünge verteilen. Ich fange mit Liam Howlett (The Prodigy) an, der »Girls« in den letzten anderthalb Minuten grandios versaut hat. Zack, keine Fragen, neuer Skalp! Danach ist Moloko fällig, allerdings etwas härter. Um ein Exempel zu statuieren. Wer dem extrem geilen und noch extrem geiler tanzbaren »Forever More« nach etwas über fünf Minuten das gehirnzerfleischendste Orgel-Solo seit dem Erwachen des Homo Erectus verpasst hat, verdient heilsame Elektroschocks. Achtet nicht auf die Zeitungsmeldungen, die übertreiben eh alles.

    Froschi

    Freitag, 22. Juli 2005, 10.02 Uhr

    Ich bin leicht zu erfreuen: Kann es etwas Schöneres geben, als mit einem Haufen Bekloppter einen gediegenen Abend im gerammelt vollen Bondi (verdammt!) Ned Kelly's zu verbringen, von einer Bande besoffener Brit-Jugendlicher mit jeder Menge Robbie Williams besungen zu werden und von einem gleichsam angetüdelten jamaikanisch-amerikanisch-australischem Europa-Afrikaner über seine Gentleman-Attitüde aufgeklärt zu werden? Ich glaube nicht.

    Froschi

    Donnerstag, 14. Juli 2005, 17.17 Uhr

    Geile Klavierlehrerin gesucht: Referer- und Suchmaschinenauswertungen sind super. Und erheiternd. Und zu einem nicht geringen Teil am Verstand der Menschheit zweifeln lassend. Aber nichtsdestotrotz erheiternd. Meine gegenwärtigen Favoriten, frisch aus der Liste gepuhlt:

  • »allein gegen die seelenfänger zusammenfassung«

  • »arbeitsverweigerung ausrede«

  • »was am 25. juni alles geschah«

  • »schlafkur münchen«

  • »ficken an der isar«

  • »video besoffene tauben«

  • »wie lange kein alkohol nach dem pfeifferschen drüsenfieber«
  • Und mein persönliches Highlight: »geile klavierlehrerin ficken«. Wie zum Geier führt das zu mir? Ich sollte mehr nackte Haut reinpacken, das scheint wie ein Magnet zu wirken. Vielleicht ein Bild von mir ohne Mütze?

    Froschi

    Mittwoch, 06. Juli 2005, 10.54 Uhr

    Viva del Wurst!!11: Rom ist toll! Da waren wir nämlich die letzten fünf Tage. Verspätet geflittert und so. War im Grunde total super. Allerdings nicht alles. Von daher: Ein paar wichtige Punkte für künftige Urlauber:

  • Sprich mit niemandem! Alle wollen nur dein Geld!
  • Fotografiere niemanden! Alle wollen nur dein Geld!
  • Kaufe nichts, das nicht von mindestens drei soliden Mauern umgeben ist! Alle wollen nur dein Geld!
  • Erkunde die grobe Ganzheit Roms nicht an einem Tag in Flip-Flops! Deine Füße werden dich büßen lassen!
  • Live Eight: Been there, done that.
  • Wenn alle Touristen aus Rom verschwinden würden, wäre die Stadt menschenleer!
  • Selbst in den kleinsten Bus passen locker 200% der vorgeschriebenen Maximalpassagiere!
  • Wasser ist Leben!
  • Ausrufezeichen sind super!
  • Und ganz nebenbei: Warum haben Vampirbabys nicht total löchrige Daumen?

    Froschi

    Donnerstag, 16. Juni 2005, 12.13 Uhr

    Axt anyone?: Die Frage »Uuuund? Wie fühlt man sich so, wenn man verheiratet ist??« wird mit der 400sten Wiederholung nicht witziger. Außerdem ist mir gestern auf der Fahrt zu Nintendo aufgefallen, dass sehr viele Frank Sinatra-Songs verdammt ähnlich aufgebaut sind. Rockt trotzdem, der Mann. So insgesamt.

    Froschi

    Mittwoch, 25. Mai 2005, 19.32 Uhr

    Weltenschmerz: Das Bondi ist nicht mehr. Jedenfalls gegenwärtig nicht. Verkauft, verzogen, verirgendwast. Irgendwann wird's wiedereröffnet, aber keiner weiß wiewowann. Okay, Karaoke ist jetzt nur verschoben (Donnerstags im Ned Kelly's, der Schwippschwagerbar des Bondi), aber was machen wir jetzt Mittwochs? Eieiei. Erst Penny, dann Greg, dann das ganze Bondi. Schnöde Welt, Du wirst nie mehr dieselbe sein.

    Froschi

    Donnerstag, 19. Mai 2005, 16.38 Uhr

    Määäähr Bildäääääär, määäähr Bildääääär: Bitte wendet euren geschätzten Blick ein erneutes Mal dem erlebt-Bereich zu, denn dort erwartet euch eine schnell hingeschluderte Erstversion meiner großen Hochzeit-Foto-Love-Story. Dieses Mal hauptsächlich Foto, zugegeben. Erläuternde Hinweise via mouseover. Mehr = bald. Und dann auch in super-di-duper.

    Froschi

    Samstag, 14. Mai 2005, 16.37 Uhr

    The Day After: Gott, bin ich fertig! Gott, geht's mir gut! Gott, bin ich verheiratet! (Bilder und sonstiges Impressionen von der geilsten Feier seit Menschheitsbeginn gibt es in Bälde. Sobald mein Verstand wieder geradeaus funktioniert und ich mich menschenähnlich bewegen kann.)

    Froschi

    Mittwoch, 11. Mai 2005, 11.43 Uhr

    Bildäääääär, Bildääääär: Schöne Sachen, die Freude machen (ganz besonders mir). Die anderen Buidl (speziell die dunklen, Doom 3-ähnlichen aus der Naga) befinden sich in Michis Handy. Übrigens: Zwei Tage noch. Und nein, ich bin immer noch nicht nervös. Durch meine Adern fließt reines Cryonit.

    Froschi

    Montag, 09. Mai 2005, 15.39 Uhr

    Ratsch-Fatsch: Vier Tage noch.

    Ich hatte selten soviel Spaß und wäre gleichzeitig vor Scham am Liebsten im Boden versunken wie auf meinem Junggesellenabschied. Tausendundsieben Dank an alle Beteiligten und ihr werdet eines Tages aber sowas von dafür bezahlen, jahaaaa!!11 Zur Feier des Tages hat sich Peg außerdem noch timinggerecht eine saftige Grippe eingefangen. Frauen. Auf die ist Verlass..

    Update: Hier die ersten Bilder aus der Nachtgalerie. Rest folgt, sobald ich einen Bluetooth-Adapter finde.

    (Oh, ich sehe gerade, dass ich mal wieder was ins Archiv hauen sollte. Startseite = über ein Jahr alt. HA! Wer kann da drübää? Oder vielleicht schenke ich mir das, bis Mushirn 2.0 fertig ist. Was gleich nach Bong-Fu der Fall sein dürfte. Mal sehen.)

    Froschi

    Freitag, 06. Mai 2005, 10.27 Uhr

    Rappel-di-Bappel-di-Zupf: Sieben Tage noch.

    (Wieso fragt mich eigentlich jeder am Telefon oder in persona, ob ich schon aufgeregt bin? Das regt mich auf! Außer gestern. Da hat der Alkohol den Mordtrieb abgetötet. Grmbl.)

    Froschi

    Dienstag, 03. Mai 2005, 14.08 Uhr

    tick.. tack.. tick.. tack..: Zehn Tage noch.

    (Ist eigentlich mal jemandem aufgefallen, dass der Begriff »untot« zumeist völlig falsch verwendet wird? Ich meine - sind wir nicht alle untot? Der klassische Untote sollte eigentlich als »Ex-Toter«, »nicht mehr ganz Toter« oder »auf der anderen Seite von 'untot' befindlicher Toter« eindeutiger definiert werden.)

    Froschi

    ..das
alte Neue..