..so ist das..

(Froschis Welt. Garantiert Weidenkätzchen-frei.)

Freitag, 31. Dezember 2004, 13.35 Uhr

Ich schaffe Leben: Okay, stimmt nicht. Habe aus Gefallsucht leicht übertrieben. Aber immerhin: Ich schaffe Sushi! Hahaaaaaa!! Ein einfaches Buch reicht aus, um mich in einen messer- und algenblattschwingenden Irren zu verwandeln. D.h. ob die Welt es will oder nicht, ab sofort gibt es immer und überall Sushi! Mit diversesten, ungemein kreativen Füllungen: Fisch, Möhre, Schinken, Käse, grobe Leberwurst, Pizza. Ich spiele auch mit dem Gedanken, den Horizont der Welt mit Döner- und Hasenfutter-Sushi zu erweitern. Haltet euren Gaumen bereit!

Ach ja: Guten Rutsch und so. 2004 war als solches keine üble Generalprobe.

Froschi

Dienstag, 14. Dezember 2004, 12.10 Uhr

Schlaflos in Schnarrtanne: Ich muss meinen letzten Eintrag korrigieren: Nicht das Erzgebirge, sondern das Vogtland wurde mit meiner Anwesenheit geehrt. Wenn auch nur kurz. Aber dafür umso heftiger. Alleine die Ankunft in Schnarrtanne (sic!) gestaltete sich so schwierig, wie es der Name vermuten lässt. Wenn man den Arsch der Welt sucht, pendelt man sich unweigerlich im Schnarrtanner Kreis ein. Wie auch immer: Ich hatte mir (natürlich) eine mittelschwere Erkältung zugezogen, woraufhin ich a.) keine Freude am reichlich vorhandenen Alkohol verspürte und b.) mit schon kurz nach 22 Uhr ermattet gen Bett begeben musste, um den geschwächten Körper mittels Schlafkur zurück auf Höchstleistung zu schaufeln. Hat nicht geklappt. Wieso?

  • Grund 1.) Ca. 23 leicht bis mittelschwer zugekippte Zeitgenossen, die abwechselnd, wirklich ausdauernd und extrem schmerzfrei »Die Perfekte Welle« oder »Viva Colonia/Bavaria« in Hausbeben-Lautstärke von sich geben. Normalerweise keine große Sache, aber ich lag mit dem Ohr und dem Rest des Körpers zum Boden genau im Zimmer darüber.
  • Grund 2.) Der Weltmeister im Schnarchdezibelsprengen, gegen den sogar ich nicht mal ansatzweise mithalten kann. Und der wirklich ausdauernd schnarcht. Ununterbrochen. So wie.. dauernd. Immer. Ohne Pause. Nicht davon abzubringen. Laut. LAUT! Um Gottes Willen, sein Bett hat gezittert!
  • Nachdem ich dann so schnupfend und in mich hineinweinend eine ganze Zeit lang rotierte, habe ich mich zum Gang ins mittlerweile verwaiste Wohnzimmer entschlossen - was so gegen 6 Uhr der Fall war. Einige Rachenzäpfchen-beruhigende Tees später (siehe auch Eintrag vom 8. September) fand ich mich Gitarre sowie GBA spielend und interessante Bücher über die Quantenphysik lesend auf dem Sofa wieder, unfähig ein Auge zuzumachen. Natürlich. Konsequenz: Ich sah wohl derart Zombie-ähnlich aus, dass Peg ein Machtwort sprach, mich ins Auto schmiss, und wir verfrüht wieder nach Minga gezischt sind, wo ich endlich ins wohlverdiente Koma fallen durfte. (übrigens an Steffen: vielen Dank (ernsthaft!) für die Einladung!)

    Ach ja: Hörbücher sind toll. Man glaubt gar nicht, wie schnell man am Ziel ist, wenn man während der Fahrt »Illuminati« von der deutschen Synchronstimme von Harrison Ford vorgelesen bekommt!

    Froschi

    Freitag, 10. Dezember 2004, 11.06 Uhr

    Real existierendes Paradoxon: Wenn ich mich kurz vorstellen dürfte. Hallo, ich bin der Mann mit zuviel nicht vorhandener Zeit. Warum interessieren mich in letzter Zeit hauptsächlich Spiele, deren Durchzocken ungefähr so lange dauert wie ein Medizinstudium?

    Wir zischen übrigens in wenigen Stunden ins die erzgebirgische Taiga. Falls ich mich hier nächste Woche nicht zurückmelde, wurde ich von Polarbären ausgeweidet.

    Achja, noch was: Abteilung »Absurdes Amerika«. Das ist so unglaublich haarsträubend, dass man es einfach gut finden muss.

    Froschi

    Donnerstag, 09. Dezember 2004, 11.45 Uhr

    Teufel auch, ich hätte wohl besser doch studieren sollen: Dr. No, Dr. Evil, Dr. Hannibal Lecter, Dr. Brinkmann - verdammt, muss man wirklich einen Hochschulabschluss haben, um wahnsinniger Bösewicht werden zu können? Och Mennooo! Wo bleibt die Chancengleichheit?

    Froschi